Freitag, 30. Juni 2017

Sieh nichts Böses

"Sieh nichts Böses" 
von 
Inge Löhnig



 
erschienen am 16.06.2017
List Verlag
ISBN: 9783843715362
448 Seiten


Inhalt:

Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Tu nichts Böses.
Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halbverwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur – ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.


Meine Meinung:


Eigentlich lese ich gern die Bücher von Inge Löhnig und bin auch ein kleiner Fan von Kommissar Dühnfort, aber diesmal hat mich das Buch etwas enttäuscht zurückgelassen. 

Der Fall in "Sieh nichts Böses" ist leider etwas untergegangen. Dafür rückten die privaten Probleme von Dühnfort und Gina in den Mittelpunkt. Inge Löhnig hat sich dafür ein schwieriges Thema ausgesucht. Leider ist es sehr oberflächlich und aus meiner Sicht auch nicht gut verarbeitet worden. Das Thema wurde nur angerissen und am Ende versuchte Inge Löhnig wieder die Kurve zu einem "positiven" Ende zu bekommen, welches jedoch auf mich recht konstruiert wirkte. Der Fall selber verblasste etwas daneben und verlor durch die privaten Zwischeneinschübe immer wieder an Tempo und Spannung. 

Für mich war es der bisher schwächste Fall von Kommissar Dühnfort. Vielleicht beim nächsten Mal etwas weniger "Privatkram" und dafür mehr Augenmerk auf einen spannenden Fall. 

3 von 5 Sternen

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