Dienstag, 11. November 2014

Vorübergehend geschlossen

Leider, leider schaffe ich es nicht mehr. Ich muss jetzt doch den Blog vorübergehend schließen und mich auf die nächsten Etappen konzentrieren. Es ist einfach zu viel los und zu viel prasselt auf mich ein, dass ich nur wenig bis gar keine Zeit mehr habe, um Rezensionen zu schreiben bzw. Bücher zu lesen. 

Ich werde den Blog wieder öffnen, wenn ich Licht am Ende des Tunnels sehe und vielleicht ist dies schon im Dezember. Ich hoffe es sehr und wünsche euch bis dahin eine gute Zeit und stets ein spannendes Buch bei der Hand. 

Bis bald....


PS: Meine Rezensionsexemplare werde ich natürlich versuchen zeitnah zu lesen und zu rezensieren. Nur der SUB-Abbau und die Challenges werden wohl ruhen müssen.

Freitag, 7. November 2014

Die Brückenbauerin

"Die Brückenbauerin" 
von 
Madeleine Harstall



 462 Seiten erschienen im Oktober 2014
  eBook 9783955206864

Inhalt:

Thea Fiedler hat sich für ihre Abschlussarbeit ein anspruchsvolles Thema vorgenommen: Sie will über den Brückenbau im 19. Jahrhundert schreiben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf den Namen ihrer Ururgroßmutter Fedora. Deren Mann hatte einst auf der Insel Usedom eine berühmte Brücke gebaut, eine Brücke, die später einstürzte und viele Menschen in den Tod riss. Allmählich wird Thea klar, welche Rolle Fedora damals spielte, und sie entdeckt das Geheimnis ihrer Vorfahrin, das wie ein Fluch noch auf ihren Töchtern und Enkelinnen zu lasten scheint.


Die Autorin:

(c) Günther Ahner

Madeleine Harstall ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie wurde 1958 in Genf geboren und studierte Germanistik und Sprachen. Heute lebt sie in Wangen im Allgäu.


Meine Meinung: 


Madeleine Harstall versucht ganz viel Geschichte mit ein bißchen Romantik und etwas Spannung zu verbinden. Leider gelang dies ihr nicht durchgehend. Für mich war die Spannung und die versprochene Dramatik nicht ausreichend. 
 Die Wechsel zwischen dem Heute und der Vergangenheit der Familie waren gut und auch teilweise interessant, jedoch waren mir die Geschichten zu ausschweifend und phasenweise waren mir die technischen Details und Brückeninformationen zu viel. 

Vorallem der Part aus dem Heute hat mir nicht so gut gefallen. Das Verhalten von Thea fand ich manchmal einfach nur zickig und nervig. Ich konnte keine wirklich starke Sympathie für sie aufbauen. Viel lieber habe ich das Leben der Fedora (der Ururgroßmutter) und ihre Leistungen als Ingenieurin (was in dieser Zeit eher ungewöhnlich war) verfolgt. Die Charaktere waren leider nicht so stark, dass sie die Geschichte wirklich getragen haben. Auch das angekündigte Geheimnis war weder gut verpackt noch sehr hoch an Dramatik. 

Es ist eher eine leichte Familiengeschichte, die ruhig durch die Seiten fließt und völlig unaufgeregt gelesen werden kann. Mich hat sich nicht ganz so sehr begeistert, aber sie ließ sich zumindest gut und schnell lesen.

3 von 5 Sternen