Donnerstag, 18. September 2014

Ab in den Süden...

...es war still in den letzten Tagen und es wird noch stiller werden, denn jetzt endlich geht es in den URLAUB. Ich hoffe, dass ich dann wieder Lust und Zeit habe, etwas zu lesen. Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit.

Bis bald auf dieser Seite ;-)







Samstag, 13. September 2014

Schattenspiel

"Schattenspiel" 
von 
Charlotte Link




erschienen am 01.04.1993
Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN 9783442377329
523 Seiten


Inhalt:

Fünf Menschen kennen für ihre gescheiterten Träume nur einen Schuldigen: David Bellino - reich, skrupellos und ohne Freunde. Doch der Tag der Abrechnung ist nah. Gemeinsam versuchen die fünf, den Teufelskreis der Vergangenheit zu durchbrechen. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Erinnerung abzuwerfen und sich aus dem Netz gefährlicher Liebschaften und dunkler Geheimnisse zu lösen.


Meine Meinung:


Wer schon einmal ein Buch von Charlotte Link gelesen hat, weiß, dass sie spannende Krimis schreiben kann. „Schattenspiel“ hat es nicht geschafft den Schattenplatz zu verlassen. Ich hatte recht hohe Erwartungen an dieses Buch, da ich bisher von Charlotte Links Büchern begeistert war. Dieses hier aber hinkt etwas hinterher. Vielleicht liegt es daran, dass es mit eines der ersten Bücher war. 
Die Charaktere der Geschichte fand ich gut und auch die Verknüpfungen über mehrere Jahre und wie ein einzelnes Ereignis bzw. ein einzelner Mensch  ein ganzes Leben beeinflussen kann. Die Geschichte an sich ist interessant und spannend. Jedoch ging mir zwischendurch fast die Puste aus. Immer wieder wurden Rückblenden eingebaut und sehr ausführlich Stimmungen und Gefühle beschrieben. Ich fand die Idee gut durch Rückblicke die Geschichte zu erzählen, aber sie war mir zu detailliert und zu ausschweifend. 

Manchmal musste man sich daran erinnern, dass man gerade einen Krimi liest und keine Familiengeschichte. Die letzten 100 Seiten waren zäh und anstrengend, da fast keine Spannung mehr vorhanden war. Man wollte einfach nur noch das Ende erfahren.

Ich werde trotzdem wieder ein Buch von Charlotte Link in die Hand nehmen, denn die anderen Werke waren alle nach diesem Buch erschienen und haben mir gut gefallen. 




3 v0n 5 Sterne

Mittwoch, 10. September 2014

Delikatessen

"Delikatessen" 
von 
Martin Walker




erschienen am 01.04.2013
 Diogenes Verlag
ISBN 9783257242508
 416 Seiten
  
Inhalt:
 Savoir vivre : Archäologische Funde zeigen, dass man schon vor 30 000 Jahren im Périgord gut leben konnte. Aber der Tote, auf den man bei neuen Grabungen stößt, stammt eindeutig aus dem falschen Jahrhundert und weist alle Spuren eines Gewaltverbrechens auf.
Meine Meinung:


Ach, Bruno, wie gern habe ich deine ersten drei Fälle gelesen. Doch was ist passiert? Warum war der vierte Fall nicht so toll? Schlägt dir das Thema auf den Magen? 
Gänsestoffleber ist doch eine Delikatesse in Frankreich und wird dort fast schon zelebriert, aber trotzdem gibt es Menschen, die diese traditionelle Speise nicht mögen und nun dagegen ankämpfen. Aber deshalb zu schwächeln?


Der vierte Fall hat mich nicht so richtig mitgerissen. Ich mag den Chef de police nach wie vor, aber diesmal hat er mir einen zu großen Heiligenschein von Martin Walker verpasst bekommen. In seinem kleinen Revier werden die Gänse und Enten losgelassen, Leichen ausgegraben, terroristische Pläne geschmiedet und alte Gefühle wiederbelebt. 
Bruno hat zu tun und doch wirkt er nie gehetzt und meistens entspannt. Er hat Zeit sich um die Tiere zu kümmern, mit Freunden zu essen (schöne Beschreibungen der Gerichte) und für Ruhe zu sorgen. Obwohl er diesmal selbst hintergangen wird, kann man kaum den Anstieg des Pulses spüren. So richtig Wut und Zorn spürt man nur bei der Schlüsselszene mit seinem Hund. 

Ich fand Bruno diesmal etwas zu nett, zu friedlich und zu sehr auf heile Welt gestimmt. Auch die anderen Figuren wirkten etwas blass und weniger ansprechend als in den vorherigen Büchern. Seine etwas verworrene Gefühlswelt mit Isabell und Pamela ist auch diesmal Thema und wird auch in den nächsten Büchern weitergehen, da sich hier Martin Walker immer ein kleines Türchen offen lässt. 


Ich lese gerade den fünften Fall von Bruno, Chef de police und hoffe, dass er hier wieder mehr Spannung und weniger heile Welt zeigt. 


3 von 5 Sternen

Montag, 8. September 2014

Miss Amerika

"Miss Amerika" 
von 
Gayle Tufts



erschienen am 01.03.2006
  Audio Verlag
ISBN 9783898135207 
1 CD (77 min.) 


Inhalt:

Obwohl Gayle Tufts seit fast 15 Jahren in Deutschland lebt, begegnen ihr im"Land von Frieden, Freiheit und Frauenfußballweltmeisterinnen"immer noch die wunderlichsten Dinge. Mit ein bißchen Wehmut und viel Komik rückt sie ihrer wachsenden Entfremdung von der amerikanischen Heimat zu Leibe. Doch unter dem Strich hat sie keinen Grund, unglücklich zu sein, denn sie ist im Besitz der Glücksformel - Love. 
Meine Meinung: 
 
„Miss America“ ist witzig und ironisch, ist frech und einfach nur unterhaltsam. Bei nur einer CD (leider) kann man gar nicht so viel schreiben wie man möchte. Gayle Tufts bohrt mit dem Finger direkt in die kleinen und großen Wunden der deutschen und amerikanischen Eigenarten. Mit ihrem herrlichen Dinglisch wirbelt sie alte Traditionen, Sprüche und Missverständnisse durcheinander und erklärt die Welt aus ihrer Sicht. 
Ich habe mich gut amüsiert und die CD im Auto gehört. Wahrscheinlich war ich auch deshalb die Einzige, die frühmorgens die roten Ampeln und den Stau zum Lachen fand.

5 von 5 Sternen

Freitag, 5. September 2014

Rein & Raus August 2014

 Rein & Raus August 2014

Diesmal ganz kurz & knapp...





Rein:

  1. Sarah Winman "Als Gott ein Kaninchen war"
  2. Jennifer Donnelly "Das Blut der Lilie" (HB) (nicht auf dem Bild)
  3. Hakan Nesser "Die Perspektive des Gärtners" (HB) (nicht auf dem Bild)

Raus:

1. Conn Iggulden "Die Rosenkriege"
2. Klaus-Peter Wolf "Mord am Leuchtturm" (HB) (nicht auf dem Bild)
3. Dani Atkins "Die Achse meiner Welt"
4. Jonas Winner "Der Architekt"
5. Krischan Koch "Mordseekrabben" 
6. Elke Pistor "Vergessen"
7. Gayle Tufts "Miss Amerika" (HB) (nicht auf dem Bild)
8. Charlotte Link "Schattenspiel"
9. Daniel Glattauer "Darum"