Montag, 30. September 2013

Zusammenfassung Themenmonat September 2013

September 2013: Bücher, die aus einer Serie stammen oder von Autoren, deren Bücher sich auf dem SUB stapeln. Zudem kann die Bücherkette weitergeführt werden.

09.09. Da starte ich doch gleich mal mit Nele Neuhaus "Eine unbeliebte Frau", ein Buch aus einer Serie und die Anfangsbuchstaben passen zur Buchkette und es ist vom SUB...3 Bücherfliegen mit einer Klappe ;-). Davor habe ich bereits "Lohn des Todes" von Ulrike Renk und "Salvador und der Club der unerhörten Wünsche" von Alberto Torres Blandina gelesen. Passend zur Bücherkette, aber noch nicht zum Monatsthema.

11.09. "Unsere goldene Zukunft" war gut. Der Start ist etwas quälend, aber ab der Hälfte des Buches kommt die Geschichte in Schwung und wird spannend. Das Buch passt gut zur Bücherkette (ist auch vom SUB), allerdings nicht zum Monatsthema.  

12.09. "Tod auf der Piste" von Nicola Förg war gut, aber ausbaufähig. Da es der erste Band einer Serie war, gehe ich davon aus, dass die anderen Bücher und deren Geschichten"gewachsen" sind. Jetzt beginne ich das erste Rezensionsexemplar "Geschlechtsverkehr.Eine Einführung" und werde das englischsprachige Buch "Lost & Found" weiterlesen. 

13.09. Aufgrund einiger Wartezeit bei diversen Aktivitäten konnte ich das Rezi-buch komplett lesen. "Geschlechtsverkehr.Eine Einführung" - man darf sich nicht durch den Titel täuschen lassen, es geht nicht nur um den Akt an sich, sondern um viele kleine witzige Alltagssituationen, die manchmal sehr überspitzt und ironisch dargestellt werden. Mich hat dieses Buch gut amüsiert. Rezension wird folgen. 

15.09. "Die Überlebensbibliothek" von Rainer Moritz hat mich leider nicht so überzeugt und auch "Die Fabrikanten" waren nicht so mein Fall. Dieses Buch habe ich nach 85 Seiten beendet. "Nichts als Liebe" werde ich auch vom SUB nehmen, da ich es nicht mehr lesen werde.  

18.09. Momentan fahre ich dreigleisig und das mit drei Krimis. "Ostfriesenmoor" höre ich im Auto, "Ein perfekter Freund" lese ich während des Tages (in Wartezeiten) und dem "Schutzpatron" widme ich meine Vorschlafenszeit. Seit gestern habe ich auch noch zwei neue SUB-Bücher auf die ich mich schon freue. Vorstellen werde ich sie in den nächsten Tagen. 

21.09. "Ein perfekter Freund" habe ich beendet. Ich fand das Buch gut, aber es war nicht das Beste von Herrn Suter.  

26.09. "Ostfriesenmoor" von Klaus-Peter Wolf habe ich zu Ende gehört. Sehr spannend und gut erzählt. Rezension wird folgen. Am Dienstag kam die schöne Nachricht, dass ich ein neues Rezensionsexemplar erhalte. "Das Wesen der Dinge und der Liebe" von Elizabeth Gilbert. Die Leseprobe fand ich gut, mal sehen, ob sich das Buch mit satten 750 Seiten lohnt. 

30.09. Schon wieder ein Monat vorbei. Der SUB hat sich etwas reduziert, aber schon heute wird wieder ein Buch dazu kommen. "Die Lektionen" von Naomi Alderman. Ich habe noch nichts von ihr gelesen und bin gespannt, wie es sein wird. 

Für das Monatsthema habe ich "Schutzpatron" und "Ein perfekter Freund" sowie "Eine unbeliebte Frau" gelesen. Auch meine endlose Bücherkette hat wieder ein paar Buchtitel mehr. Ich werde sie auch im Oktober fortsetzen. 

8. Lohn des Todes - Ulrike Renk
9. Salvador und der Club der unerhörten Wünsche - Alberto Torres Blandina
10. Eine unbeliebte Frau - Nele Neuhaus 
11. Unsere goldene Zukunft - Benny Lindelauf 
12. Tod auf der Piste - Nicola Förg 
13. Ein perfekter Freund - Martin Suter

Donnerstag, 26. September 2013

Ostfriesenmoor

"Ostfriesenmoor" von Klaus-Peter Wolf


4 CD
Gesamtspielzeit: 05:39:06
Sprecher: Klaus-Peter Wolf
ISBN 978-3-8337-3091-7 


Worum geht es?

 Während Frank Weller auf den richtigen Moment für seinen Heiratsantrag wartet, muss sich seine Freundin, die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen mit einem besonders grausigen Fall befassen. Im Uplengener Moor ist eine Leiche aufgetaucht. Der Mörder hat überaus geschickt mit Hilfe eines Metalldrahtes einen menschlichen Körper nachgeformt und darüber die Haut gespannt. Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen sind sprachlos, als sie das ganze Ausmaß erkennen, mit dem der Täter hier zu Werke ging. Doch wer tut so etwas? Und vor allem: Wer kann so etwas? Noch während das Team in Aurich erste Spuren auswertet, wird in Norddeich ein Kind vor der Apotheke entführt. Eine fieberhafte Suche nach einem Entführer und einem Mörder beginnt.





Meine Meinung:

Ich habe mich sehr gefreut, dass BloggdeinBuch mir dieses Hörbuch zur Verfügung stellte, denn die Bücher von Klaus-Peter Wolf habe ich (zum Teil) schon gelesen. 
Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller sind mir nicht unbekannt und so war es ein freudiges Wiederhören mit den beiden Kommissaren.
Die Beziehung zwischen den beiden hat sich weiterentwickelt, doch man kommt sehr schnell wieder in die Geschichte der beiden Charaktere hinein.
Die Stimme von Klaus-Peter Wolf fand ich sehr angenehm und sie trug mich gut durch die Geschichte. Die weiblichen Parts fand ich jetzt nicht ganz so gelungen, aber das ist Geschmackssache und hatte keine Auswirkung auf die Geschichte. Die Geschichte wurde auf insgesamt vier CD`s erzählt. Das Booklet half etwas bei der Orientierung. Die vielen kleinen Kapitel fand ich gut, auch dass im Booklet die Kapitel Überschriften hatten. Sie machten neugierig auf die Geschichte, verrieten aber nicht zu viel. 

Der Fall war wirklich nicht ohne, ausgestopfte Menschen und vorallem Kinder sorgen für Gänsehaut beim Zuhörer. Klaus-Peter Wolf ging nur so weit wie nötig ins Detail und überlässt den Rest der eigenen Fantasie. Die verschiedenen Handlungsstränge waren gut miteinander verbunden. Die Verbindungen waren anfangs nicht so eindeutig zu erkennen, doch mit jedem Kapitel wurden weitere Puzzelteile aufgedeckt und neue Spuren gefunden. Verdächtige mussten wieder gehen gelassen werden. Neue Wege und Möglichkeiten gesucht werden. Die Spannung hielt bis zum Schluss und auf die letzten Minuten wurde der "Actiongrad" von einmal erhöht. 
Klaus-Peter Wolf schreibt aber nicht nur spannende Geschichten, sondern auch humorvolle Dialoge und Gedankengänge. Trotz des ernsten und traurigen Falls lässt der Autor seine Hörer immer wieder mal schmunzeln und aufatmen. Ich habe mich immer wieder auf/über Ruperts Frauengeschichten und Weisheiten gefreut. Herrlich wie er sich immer ins Fettnäpfchen setzt (der Auftritt bei der Reikilehrerin - super ;-)). Wie er prahlt, mit seinem Wissen über die Frauen und damit seinen Kollegen auf die Nerven geht. Doch auch Ann Kathrin und Frank bieten immer wieder mal einen Grund zum Schmunzeln und Lachen. Ich konnte mir die Figuren so richtig gut vorstellen und saß so manches Mal mit einem Grinsen im Auto (ich habe die CD während der Fahrt gehört), weil sie sich wieder kappelten oder missverstanden. 




Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen. 
Deshalb gibt es diesmal 5 Sterne und ein herzliches Danke an den JUMBO Verlag und BloggdeinBuch!

Sonntag, 22. September 2013

Ein perfekter Freund

"Ein perfekter Freund" von Martin Suter



erschienen am 01.11.2003
Diogenes Verlag
ISBN 9783257233780
337 Seiten

Ich habe eine Ausgabe von einem anderen Verlag.

Was passiert?

Durch eine rätselhafte Kopfverletzung hat der Journalist Fabio Rossi eine Amnesie von fünfzig Tagen. Als er seine Vergangenheit zu rekonstruieren beginnt, stößt er dabei auf ein Bild von sich, das ihn zutiefst befremdet. Er scheint merkwürdige Dinge getan, ein seltsames Verhalten an den Tag gelegt zu haben in jener Zeit. Aber offenbar gibt es Leute, denen es lieber wäre, jener Fabio bliebe ausgelöscht.

Meine Meinung: 

Auf die Bücher von Martin Suter freue ich mich jedes Mal. "Ein perfekter Freund" ist nicht das aktuellste Buch von ihm, aber trotzdem lesenswert. Ich mag den Schreibstil von Suter, der es dem Leser einfach macht in die Geschichte einzusteigen und mit den Charakteren durch die Geschichte zu wandeln. 

Fabio, Lucas, Marlen und Norina sind in diesem Buch die Hauptfiguren. Sie sind miteinander verbunden und müssen sich nun mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Was ist passiert an diesem Tag? An dem Tag, als Fabio einen Schlag auf den Kopf bekommt und dadurch eine Gedächtnislücke von 50 Tagen hat. Fabio versucht zu rekonstruieren, warum er geschlagen wurde, warum seine Freundin nun nicht mehr Norina, sondern Marlen heißt, warum er seinen Job gekündigt hat und zu einem arroganten Menschen geworden ist. Vieles irritiert ihn und lässt ihn zweifeln. 


Ist Lucas sein Freund oder sein Feind? 
Woran hat er zuletzt gearbeitet? Warum sind die Recherchedaten verschwunden? 
Wer hat sie gelöscht? Oder war er es selbst?
Warum reagieren die Menschen so negativ auf ihn? 
Was hat die Gemüsehändlerin auf einmal gegen ihn? 


Er muss "aufräumen", um zu sich zu finden. Dabei stößt er Türen auf, die besser geschlossen blieben, denn so langsam schließt sich der Kreis wieder und die Zeit wird knapp.

Martin Suter schafft Spannung bis (fast) zum Schluss. Immer wieder werden neue kleine Details ans Licht gebracht und dadurch ein anderer Weg eingeschlagen. Immer wieder taucht auch der feine leise schwarze Humor von Martin Suter auf und schafft es den Leser gut zu unterhalten.

Samstag, 21. September 2013

Neue Regalbesetzer

Drei neue Bücher sind bei mir eingetroffen. Zwei Bücher habe ich gekauft und ein weiteres Buch getauscht. Dabei habe ich mich natürlich brav an die Vorgaben des Monats gehalten und nicht alle auf einmal gekauft bzw. getauscht. Vorstellen werde ich sie jedoch alle auf einmal.


Marian Keyes "Glücksfall"

Wenn der Absturz zum Glücksfall wird. Für Helen Walsh kommt es knüppeldick: Sie ist so mittellos, dass sie ihre Wohnung räumen und wieder bei ihren Eltern, den berüchtigten Walshs, einziehen muss. So deprimiert, dass sie statt Möwen schon Aasgeier über der Tankstelle kreisen sieht. Und so verzweifelt, dass sie einen beruflichen Auftrag ihres attraktiven Exfreundes annimmt. Doch am Ende erweist sich der Job, der als Höllenfahrt beginnt, unerwartet als Glücksfall...


Heike Abidi "Wahrheit wird völlig überbewertet"

Friederike Engelbrecht, beinahe 40, ist Single ohne Katze, dafür mit mehr als nur ein paar Pfunden zuviel. Letztere sind schuld an allem! Denn bei einem wichtigen Meeting fragt ein Geschäftspartner mit Blick auf ihre üppige Körpermitte: »Wann ist es denn so weit?«, und Friederike antwortet geistesabwesend: »Im Sommer.« Sofort wird sie umarmt, beglückwünscht - und alle starren auf ihre nicht vorhandene Taille, die jetzt keine Problemzone mehr ist, sondern heilige Brutstätte. Zunächst ist es ihr peinlich, dann ergibt sich nicht der geeignete Moment für die Wahrheit - und schon hat sich Friederike in ein Lügengeflecht verstrickt, aus dem sie einfach nicht mehr rauskommt.

Andreas Izquierdo "Das Glücksbüro"

Albert Glück ist ein seltsamer Kauz. Er ist knapp über fünfzig, ein wenig trocken, penibel, und er arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Formulare, Stempel, Dienstvorschriften sind seine Welt, in der er sich gut eingerichtet hat. Ganz wörtlich, denn Albert arbeitet nicht nur in dem Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt hat er im Keller einen kleinen Raum bezogen und verbringt zufrieden seine Tage im immer gleichen Rhythmus. Doch eines Tages wird Alberts sorgsam eingehaltene Ordnung durcheinandergebracht. Auf seinem Schreibtisch landet ein Antrag, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, denn er beantragt nichts! Albert tut alles, um diesen unseligen Antrag loszuwerden, doch vergeblich: Immer wieder kehrt er auf seinen Schreibtisch zurück. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zum Antragsteller zu machen. So trifft Albert auf Anna Sugus, eine ziemlich wilde Künstlerin, die Alberts Welt ganz schön auf den Kopf stellt.

Alle drei Bücher sind mal keine Krimis oder Thriller, sondern für das Gemüt und zum Schmunzeln. Schon der Titel "Wahrheit wird völlig überbewertet" hat mir gefallen. Und ich bin gespannt, ob die Geschichte zum Titel passt. Von Marian Keyes habe ich schon ein paar Bücher gelesen und so langsam weiß man, dass sie eine gute Mischung aus Dramaqueen, Humor und Familie liefern wird. Bei über 600 Seiten sollte die Geschichte gut sein, sonst wird es seeehr lang. 

Montag, 16. September 2013

Geschlechtsverkehr: Eine Einführung




"Geschlechtsverkehr: Eine Einführung" 
von Christian Ritter


Geschlechtsverkehr


144 Seiten (beim Taschenbuch)
ISBN: 9783942920216 
erschienen am 01.04.2013
im Unsichtbar-Verlag

auch als E-Book erhältlich!

Inhalt:

„Es war schon immer mein Traum, Bumsbuchautor zu werden“, sagt Christian Ritter und lächelt milde. Dieses Buch ist seine Chance, auch wenn es gar nicht ausschließlich vom großen GV handelt. Vielmehr ist es die Sammlung seiner besten Vorlesetexte der letzten zwei Jahre. Inklusive einer 14-teiligen Textreihe über das Langzeitstudium des Autors, vielen merkwürdigen Dialogen, Geschichten über fiebriges Einfühlen in Tierdokumentationen, Babysitten mit Uschi Glas, Aufklärung anhand eines schwäbischen Bilderbuchs und die Schwierigkeit, Marienkäfer auf Grashalmen zu fotografieren.

Alle Geschichten wurden vor Live-Publikum getestet und für sehr gut befunden. 
Vertrauen Sie Ihren Mitmenschen!

Meine Meinung: 

 "Bumsbuchautor"? Och, nö bitte nicht schon wieder so ein semierotisches Fummelbuch, welches soooo feucht macht, dass es keine Worte dafür gibt. 
Mein erster Gedanke nach der ersten Zeile. 
Doch dranbleiben lohnt sich, denn (auch wenn der Text auf dem Cover nicht viel verrät) es lohnt sich. Die Geschichten sind kurz, knackig und witzig, meist mit einem Augenzwinkern (gern auch mal zwei) und einer guten Portion (Selbst-)ironie geschrieben. 
Man darf sich nicht von dem Titel täuschen lassen, denn es dreht sich bei weitem nicht nur um die ewige "Bumsgeschichte". Vielmehr geht der Autor auf seine Erfahrungen als Langzeitstudent ein und beschreibt seinen Wandel durch die verschiedenen Studienrichtungen. 
Auch die anderen Texte erzählen Geschichten, die man manchmal schon selber in irgendeiner Form erlebt hat. Da die Texte recht kurz gehalten sind, kann man sie auch mal zwischendurch (beim Arzt, in der Warteschlange an der Kasse, Bushaltestelle - irgendwo gibt es doch immer etwas zu warten ;-)) lesen. Manche bleiben im Gedächtnis (das schwäbische Aufklärungsbuch werde ich mir mal organisieren...herrlich), andere weniger, aber fast alle unterhalten gut.

Vielen Dank an den Unsichtbar-Verlag für das E-Book. 

Donnerstag, 12. September 2013

Zuhause bei Hitlers


Zuhause bei Hitlers 

"Zuhause bei Hitlers" von Robert Polzar

160 Seiten
ISBN: 978-3-942920-23-0 
erschienen am 01.02.2013
Unsichtbar-Verlag

Worum gehts?

Hitler und Paul, der Pole, gründen gemeinsam eine WG in einer Wohnung mit einem sehr großen Zimmer, durch das sie quer eine Mauer ziehen. Nacheinander folgen eine österreichische, eine französische, eine russische, eine englische und weitere Parteien im Haus. Was dann passiert, braucht sich hinter den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs nicht zu verstecken.

Robert Polzar erzählt die äußerst unterhaltsame Geschichte einer WG rund um den schrulligen Hitler. Die Analogie der Ereignisse zum Zweiten Weltkrieg ist natürlich rein zufällig.


Wie auch schon in seinem ersten Buch „Wir sollten dringend weniger zusammen unternehmen“ strapaziert der Autor die Lachmuskeln des Lesers auf seine ganz eigene Art. 


Meine Meinung: 

Vom Unsichtbar-Verlag hatte ich bereits ein E-Book erhalten und mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Mit dieser Erfahrung und den dementsprechenden Erwartungen ging ich an das nächste E-Book heran. Die Zusammenfassung klang witzig und ansprechend. Etwas frech und provokativ, aber wenn es für das Lachmuskeltraining gut ist....

Die ersten Seiten erfüllten auch noch die Anforderungen, aber je weiter die etwas skurrile und leicht durchgeknallte Geschichte ging, desto nerviger wurden die Dialoge und die Story. Manche Aussage fand ich schon fast diskriminierend und wenig witzig, auch die Geschichte wurde immer flacher und phantasieloser. Es fehlte die Satire (wie z.B. bei der "Nachhut" oder bei "Er ist wieder da"), es fehlte der Humor und die feinen Zwischentöne. 
Zum Schluss freute man sich auf das Ende, weil die Geschichte nicht mehr schön war und leider auch nicht mehr besser wurde. Ich konnte kaum Lachen (die Lachmuskeln wurden nicht trainiert-leider!), die Dialoge haben mich nicht angesprochen und die Charaktere fand ich wenig interessant. Zudem entwickelten sich weder die Figuren noch die Geschichte wenig weiter. Man hatte das Gefühl auf der Stelle zu treten und nicht voranzukommen. Mir hat dieses Buch leider nicht zugesagt - nicht mein Humor. 

Trotzdem herzlichen Dank an den Unsichtbar-Verlag für das E-Book.

Dienstag, 10. September 2013

Zusammenfassung Themenmonat August 2013

August 2013: Bücherkette, die Titel der Bücher müssen immer mit dem letzten Buchstaben aus dem letzten Buchtitel beginnen

01.08. Da die Bücherkette ganz gut lief und ich dadurch auch auf die eher leisen Bücher aufmerksam werde, setze ich die Bücherkette einfach fort. Das nächste Buch müsste also mit "G" beginnen. Vorher habe ich noch zwei Rezensionsexemplare zu lesen.

05.08. Alex Capus Buch "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" habe ich gelesen und fand es toll. Die Rezension wird folgen. Momentan lese ich "Der Mann im Park" und demnächst wird ein weiteres Rezensionsexemplar zu mir kommen. Die Bücherkette muss wohl noch etwas warten.  

10.08. Ist das wirklich schon 5 Tage her? Meine Güte, wie die Zeit rennt und ich war noch nie gut im Sprint. Mist! Viel gelesen habe ich leider nicht. Etwas "Monsieur" (hmm, na,ja), etwas Schwedenkrimi und die "Monuments Men". Dafür kam heute ein weiteres Rezensionsexemplar - ein Dänenkrimi. 

11.08. "Monsieur" habe ich gestern beendet. Gut, ich war mal in der Welt der erotischen Literatur, aber mehr auch nicht. Mich hat das Buch nicht wirklich gefesselt und atemlos gemacht. Eher wirkte es ermüdend, gerade zum Schluss zu. Es wiederholte sich so vieles und es waren oft die gleichen Abläufe. Vielleicht muss dies auch so sein und ich kann es nicht richtig einschätzen, aber für mich wird es wohl beim Ausflug bleiben. 

14.08. "Der Mann im Park" ist beendet. Er war gut, aber nicht so fesselnd und spannend wie Mankell, Edwardson, Nesbo & Co. Vielleicht lag es an der Zeit 1928/1953, vielleicht am Aufbau oder doch an den Charakteren. Ich hatte einfangs Probleme in die Geschichte einzusteigen und bin leider auch nie so richtig mit der Geschichte und den Figuren warm geworden. "Zuhause bei Hitler" wird wohl das nächste Buch werden. Damit meine Bücherkette wenigstens einen Zuwachs bekommt, habe ich parallel noch "Gucci und Gummistiefel" angefangen.  

18.08. "Die guten Frauen von Christianssund" liest sich bis jetzt recht gut. Anna Grue kann sehr gut erzählen und den Leser mitnehmen. Auch die Figuren sind symphatisch und greifbar.  

20.08. "Die guten Frauen von Christianssund" habe ich gelesen und war begeistert. Die Rezension darf ich leider nach dem 01.09.2013 veröffentlichen.  

Ab den 26.08. bin ich mal weg und komme erst im September wieder...bis dahin.


Nachtrag 09.09.2013
Gerademal ein Buch kann ich der Bücherkette hinzufügen. Schade, aber diesen Monat (August) kam ich nicht so richtig in Schwung. Im September geht die Kette weiter...diesmal mit mehr als einem Buch.

Montag, 9. September 2013

Die guten Frauen von Christianssund

"Die guten Frauen von Christianssund" von Anna Grue


erscheint am 01.09.2013 
Atrium Zürich Verlag
ISBN 9783855352005 

426 Seiten


Was passiert?

Mit ihren Krimis um den kahlköpfigen Detektiv Dan Sommerdahl führt Anna Grue Dänemarks Bestsellerlisten an. Raffinierte Fälle, Biss und Witz sind die Markenzeichen dieser Serie, bei der es um die Menschen, die Liebe und das Leben geht – das hin und wieder ein gewaltsames Ende findet. In der beschaulichen Kleinstadt Christianssund, malerisch an einem Fjord gelegen, gibt es einen kleinen Hafen, ein schickes Villenviertel, eine hässliche Fußgängerzone – und seit Neuestem eine Leiche. 

In einer Werbeagentur ist die Putzfrau ermordet worden. Bei den Ermittlungen stößt Kommissar Flemming Torp sofort auf Schwierigkeiten: Keiner kennt den Nachnamen der Frau, die seit Jahren ebenso effektiv wie unbemerkt hinter den Werbern aufgeräumt hat. Torp zieht widerwillig seinen Jugendfreund, den Werbefachmann Dan Sommerdahl hinzu, der Torp vor Jahren die Freundin ausgespannt und sie geheiratet hat. Nach einem Burn-out wollte Sommerdahl seiner Branche eigentlich den Rücken kehren; nun steckt er plötzlich wieder mittendrin. Und während er gemeinsam mit Torp den Mörder jagt, muss Sommerdahl feststellen, dass seine Frau und der Kommissar sich noch immer viel zu erzählen haben.

Meine Meinung:

Anna Grue ist ein guter und unterhaltsamer Krimi gelungen. Die Charaktere sind menschlich, realistisch und teilweise sympathisch. 

Der neue Schnüffler hat einen gewissen Charme, dem man kaum widerstehen kann und so begleitet man ihn auf seinen Touren zur Wahrheit. Eigentlich ist er in der Werbebranche unterwegs, aber bereits vor Wochen hat es ihn gesundheitlich Schachmatt gesetzt. Nun zweifelt er an seiner Arbeit, an seiner bisherigen Einstellung gegenüber anderen Menschen und der eigenen Familie. Und jetzt passiert ausgerechnet in seiner Firma ein Mord. Wer könnte hier besser ermitteln als er? Das Umfeld und das Opfer kennt er und so "hilft" Dan seinem besten Freund Flemming bei den Ermittlungen. Dabei geht er nicht immer geschickt vor, aber schafft es doch wichtige Informationen zu beschaffen und richtig zu deuten. Doch auch er gerät in brenzlige Situationen.

Die Handlung ist gelungen und schön verstrickt, so dass man erst im letzten Drittel ahnt, wer-was-wann-wo getan haben könnte. Die Beweggründe sind teilweise überraschend und so bleibt es spannend bis zum Schluss. Anna Grue kommt ohne großes Blutvergießen und extremen Leichenbeschreibungen aus, auch sind ihre Umgebung und ihre Ermittler nicht ganz so düster und heruntergekommen wie bei manch anderen nordischen Krimi. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich könnte mir vorstellen noch einmal mit Dan Sommerdahl zu ermitteln.