Donnerstag, 18. Juli 2013

Schwarze Diamanten

"Schwarze Diamanten" von Martin Walker


erschienen am 28.12.2010
Diogenes Verlag
ISBN 9783257067828
352 Seiten

Worum gehts?

Was haben Trüffeln mit Frankreichs Kolonialkrieg in Vietnam und mit chinesischen Triaden zu tun? Die Lösung von Bruno Courrèges' drittem Fall ist so tief vergraben wie die legendären schwarzen Diamanten unter den alten Eichen im Périgord – und genauso schwer zu finden. 

Das Périgord ist die Heimat der schwarzen Trüffeln – sie sind, bei einem Preis von 1000 Euro pro Kilo, der wichtigste Bodenschatz der Region. Als ruchbar wird, dass die schwarzen Diamanten auf dem Trüffelmarkt des Nachbarorts mit billigen Importen aus Asien verschnitten werden, muss Bruno als Chef de police ermitteln. Der Fall nimmt eine dramatische Wendung, als ein furchtbarer Mord begangen wird – an Brunos altem Jagdfreund Hercule, dem größten Trüffelexperten der Region. Bruno steht nun vor der Herausforderung, die Verbindung zwischen diesem und einigen lange zurückliegenden Verbrechen zu finden, die eng mit Frankreichs unrühmlicher kolonialer Vergangenheit in Indochina verknüpft sind. Eine Geschichte mit Dominoeffekt, die als beschauliche Erzählung über eine kulinarische Spezialität beginnt, steigert sich zu einem rasanten Thriller, der mehrere Kontinente und ein halbes Jahrhundert umspannt.

Mein Eindruck:

Es ist schon der dritte Fall, den man mit Bruno lösen muss und immer wieder muss man feststellen, dass innerhalb einer kleinen Region doch allerhand Verbrechen geschehen kann. Diesmal muss Bruno den Verlust eines Freundes verkraften und dazu noch einen Trüffelskandal aufklären.

Das Buch startet recht gemächlich und plätschert so langsam vor sich hin. Ab der Hälfte des Buches wird es spannender und verzwickter. Zwischenzeitlich hatte ich fast schon Probleme die Gruppen und Kriege auseinander zu halten. Aber es war trotzallem sehr gut geschrieben und spannend aufgebaut. Bruno darf seine Isabelle wiedersehen und seinen kleinen inneren "Frauen"Kampf führen. Auch seine Kochkünste werden wieder teilweise sehr detailliert beschrieben. Man könnte fast nach dem Lesen das Gericht nachkochen. Der Wein wird auch wieder genossen und natürlich darf der Trüffel nicht fehlen. 
Die Beschreibungen der Region haben mir auch sehr gut gefallen und fast schon hat man Lust dort einmal Urlaub zu machen.





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