Dienstag, 25. Juni 2013

Bis in den Tod hinein

"Bis in den Tod hinein" von Vincent Kliesch



 400 Seiten
Blanvalet Taschenbuch Verlag
erscheint am 15.07.2013
ISBN 3442377986

Inhalt: 

 Eine Serie von grausamen Hinrichtungen erschüttert Berlin. Jede der Leichen ist mit einer Zahl versehen, die keiner ersichtlichen Logik folgt. Hauptkommissar Severin Boesherz und sein Team ermitteln. Offenbar steht jede Zahl für eine Eigenschaft, die dem Täter so sehr an seinen Opfern missfällt, dass er sie dafür tötet: Einer der Toten ist ein Brandstifter, der in seinem eigenen Feuer stirbt, ein anderer ein Lügner, dem die Zunge abgetrennt wird. Als immer mehr Leichen gefunden werden und eine Frau verschwindet, zerrinnt Boesherz die Zeit zwischen den Fingern. Können ihm die Zahlen den Weg zum Mörder weisen?

Meine Rezenion: 

 Severin Boesherz hat alle Hände voll zu tun. Zu viele Leichen innerhalb zu kurzer Zeit bringen eine ganze Stadt (Berlin) in Aufregung. Wer tötet scheinbar wahllos und so grausam? Und was bedeuten die Zahlen, die immer wieder neben den Leichen auftauchen? Boesherz und sein Team müssen sich beeilen, wenn es nicht noch mehr Tote geben soll. Oder kommen sie schon zu spät?

Severin Boesherz ist ein neuer Kommissar am deutschen Ermittlermarkt und unterscheidet sich doch um einiges von den bisherigen Ermittlern. Er ist schick, sehr schick und eitel. Achtet auf die Etikette (wenn es geht), liebt den Luxus und den Wein. Auch die Frauen und die Opernmusik weiß er zu schätzen. Und trotzdem hat er wieder etwas mit den anderen Kommissaren gemein. Er ist etwas eigen und zieht sich gern zurück und geht immer wieder seinen Weg ohne das Team und ohne Absprache. Bis es auch für ihn gefährlich wird.

Vincent Kliesch schafft bereits nach nur wenigen Seiten eine gute Spannung, die auch bis zum Schluss anhält. Er gibt immer wieder kleine Puzzelteile frei und lässt so den Leser an der Suche teilhaben. Der Schreibstil ist gut zu lesen und man kann sehr gut in die Geschichte abtauchen. Manchmal waren mir die Art der Tötungen zu brutal, aber es passte dann doch immer wieder in diese Geschichte. Vorallem das Ende hat mich überrascht.

Einen Stern bekommt er von mir abgezogen, weil ich die ständige Erwähnung und Beschreibung eines großen Autos und eines Weines nervig und vorallem unnötig fand. Fast hatte man das Gefühl er macht dafür Werbung. 

Insgesamt (ohne Werbung) fand ich den Thriller sehr gut und spannend und würde auch den zweiten Fall (den es hoffentlich geben wird) gern lesen.



1 Kommentar:

  1. Hey,
    Du hast einen schönen Blog, gefällt mir. Ich werde dir mal folgen und würde mich über einen Gegenbesuch freuen.

    Jessi
    http://jessireneleseratten.blogspot.de/

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