Sonntag, 3. März 2013

Das fremde Haus

"Das fremde Haus" von Sophie Hannah


ISBN 9783404167692
496 Seiten
erschienen am 01.01.2013
bei Bastei Lübbe 

Inhalt:

Als Connie »Zuhause« in das Navi im Auto ihres Mannes eingibt, wird sie an einen Ort geführt, der ihr vollkommen fremd ist: Bentley Grove 11, Cambridge. Sie stellt Kit zur Rede. Der behauptet, sie muss die Adresse selbst eingegeben haben. Kurze Zeit später steht das Anwesen zum Verkauf. Connie gelingt es, einen Blick in das Haus zu werfen. Sie entdeckt eine blutüberströmte Frauenleiche, die ihr verdammt ähnlich sieht!




















Meine Rezension:

Das Buch hat mich verwirrt. Zwischenzeitlich hatte ich auch mal den Faden verloren und musste noch einmal kurz zurück, um noch mal nachzulesen wer mit wem und warum. Es gibt in diesem Buch mehrere Handlungsstränge aus verschiedenen Perspektiven und Charaktere, die nicht so leicht zu greifen sind. Nicht eine Figur aus diesem Buch ist mir sonderlich symphatisch gewesen und doch musste ich wissen, wie es ausgehen wird. Ich musste mich die ersten 80 Seiten motivieren dran zu bleiben und mich durchkämpfen durch das Wirrwarr an Handlungssträngen und schleppenden Dialogen, aber danach kam die Geschichte ins Rollen. Die Spannung wurde immer größer und die vielen kleinen Hinweise luden immer mehr zum Spekulieren ein. Hatte man seinen "Täter" schwenkte die Geschichte um und man suchte wieder mit den Polizisten nach neuen Anhaltspunkten und winzigen Details, die vielleicht helfen könnten das Geschehene zu verstehen. Alles dreht sich um Cambridge und die Bentley Grovve 11. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr verstricken sich die Figuren mit Cambridge und dieser Straße und die Indizien verdichten sich immer mehr. Fast bis zum Schluss ist man sich nicht sicher, wer in Frage kommt und erst ab Seite 400 werden die kleinen und großen Geheimnisse gelüftet.

Der Schreibstil war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig auch die Sprünge zwischen den Handlungssträngen. Wenn man aber erstmal in der Geschichte drin ist, liest sie sich gut und flüssig und man hat den Drang einfach das Wochenende oder den Abend nur zu lesen. Ich würde empfehlen, dass Buch möglichst zusammenhängend zu lesen. 

Die Gestaltung des Buch fand ich gut...mal etwas anderes. Ein Taschenbuch mit einem Umschlag. Nur auf dem Umschlag sind die blutigen Fingerabdrücke und der Grundriss zu sehen. Macht man den Umschlag ab, stehen nur der Titel des Buches und die Autorin mit wackliger Schrift auf dem Cover. (siehe Bilder)



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