Donnerstag, 28. Februar 2013

Was unsere Mütter uns verschwiegen haben

"Was unsere Mütter uns verschwiegen haben" von Desiree Nick



ISBN 9783596172641
251 Seiten
erschienen am 01.01.2008 
bei Fischer Taschenbuch 


Inhalt:
 
Desirée Nicks Bestseller »Gibt es ein Leben nach vierzig?« wurde nicht nur gelesen, geliebt und weiterempfohlen, sondern hat das Leben dieser Frauen verwandelt: in ein besseres - in ihr eigenes! Tausende von Lesern aller Kulturen, Sexualitäten, Haarfarben und Größen haben der Autorin daraufhin geschrieben, schickten Danksagungen oder Hilferufe, vor allem aber Fragen, Fragen, Fragen. Und drastische Probleme erfordern nun mal drastische Maßnahmen. Deshalb ist ihr dieses Buch ein Begleiter durch das Chaos zwischen Faltencreme und Kinderwunsch, ein Heimtrainer für Frauen in Nöten – und billiger als jede Therapie!

Meine Rezension:

Danke, Frau Nick, dass ich nun weiß, dass ich weder eine Therapeutin noch dieses Buch als Begleiter benötige. 
Gut, ich habe es eigentlich schon vorher geahnt, aber nun ist es sozusagen amtlich. 
Was hat mir dieses Buch gebracht? 
Was hat mir meine Mutter verschwiegen? 
Ich habe sie gefragt, bevor ich es las. Ich wollte ihr eine faire Chance geben. 
Es gab nichts...gar nichts...nothing! 
Und nach der Lektüre wußte ich, sie hat Recht.

Frau Nick ist wie gewohnt bissig (fast zynisch) und wirft wieder (manchmal sehr wild) um sich. Bissige Kommentare gegen die Männer, aber auch ab und an die verbale Keule gegen die Frauen. Sie wertet Briefe von Frauen aus und kommentiert sie. Sie gibt Ratschläge, Tipps und Lebensweisheiten, die man nur bedingt umsetzen kann und sollte. Sie schreibt, wie sie spricht...direkt und geradeaus. Kein Buch für Sensibelchen. 
Manchmal wirkte die Autorin desillusioniert, frustriert und unentspannt auf mich. Fast schon hatte ich Mitleid mit ihr.  Ähm, nee das wäre zu viel.

Man sollte das Buch nur lesen, wenn man den Sinn für Humor einer Desiree Nick versteht und vorallem verträgt. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen, feineren Humor  a la "Caveman". 


Mittwoch, 27. Februar 2013

Zusammenfassung - Themenmonat Februar

Februar 2013:  Bücher, in deren Cover die Farbe Rot enthalten ist. Dabei sollte Rot aber nicht die am meisten vertretene Farbe sein, sondern nur immer wieder mal ein bißchen auftrauchen.

02.02. Was für ein Glück für mich, denn ich habe gestern ein Buch beendet, das etwas Rot im Cover hatte. "Feldversuch" von Max Scharnigg. Schönes und witziges Buch, schnell zu lesen und vorallem aus dem Leben. Wie auch "Alte Liebe" von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder. Das Buch hat mich allerdings nachdenklich gestimmt und war manchmal nur schwer zu verdauen - gerade das Ende fand ich beklemmend ehrlich und so realistisch, dass man Gänsehaut bekommt. Aber kein Rot...

05.02. "Nur die Stärksten überleben" ist ein bis jetzt guter Campus Roman, der Einblicke in das Leben eines Wissenschaftlers gibt und zeigt, dass auch an Universitäten gehauen & gestochen wird. Nebenbei lese ich von Klaus Modick "Bestseller". Bisher konnte ich schön in mich hineinschmunzeln und ich hoffe sehr, dass es so bleibt. 

07.02. Nachdem ich von Missy D. ;-) eine Mahnung bekommen habe, endlich mal wieder mehr Krimis und Thriller zu lesen und zu rezensieren, werde ich als nächstes Buch "Der Leuchtturmwärter" von Camilla Läckberg anfangen. Ich bin gespannt, ob es meine Erwartungen erfüllen wird.  Die anderen Bücher werde ich trotzdem vorher noch beenden. Missy D., da musst du dich etwas gedulden! Zudem werde ich noch ein weiteres Rezibuch bekommen "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" von Will Wiles...und nein es geht eben nicht um Holzböden, sondern um skurrile Figuren in einer etwas schrägen Geschichte. Ich hoffe es!

10.02. "Bestseller" und "Nur die Stärksten überleben" habe ich dieses Wochenende beendet. Die Rezensionen werden kommende Woche folgen. Nun geht es an das neue Buch von Camilla Läckberg.  

15.02. Meine momentane Situation kann man mit Essen, Schlafen, Arbeiten (nicht immer in der Reihenfolge) am besten beschreiben. Ich hoffe, dass ich am Wochenende wieder etwas mehr in meine Bücher abtauchen kann. Zumal ich heute noch zwei neue Bücher bekommen habe und die mich natürlich auch reizen. Und ja, liebe Missy D. es ist auch ein Krimi besser Psychothriller dabei. 

17.02. "Der Leuchtturmwärter" von Camilla Läckberg hat nun seine Ruhe, da ich ihn ausgelesen habe. Anfangs fand ich es etwas zu rührig und schleppend, aber aber fand Camilla Läckberg wieder zu ihrer Stärke zurück. Und es passt sehr gut zum Themenmonat, denn das Cover hat rote Blutflecken.

21.02. "Dinner mit Rose" habe ich beendet. Auch das Buch passt zum Thema, denn der Rock ist rot und die Rosen sowieso. Das Buch an sich war gut. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass es zu schnulzig wird, aber die Charaktere waren alles andere als wehleidig und sentimental. Schönes Buch. 

25.02. "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" habe ich beendet. Es hat mich nicht 100% überzeugt. Anfangs fand ich es ganz witzig gemacht, aber zum Ende hin wurde es immer mehr Slapstick. Nicht ganz so sehr mein Fall. Die Rezension darf ich erst zum 25.03. veröffentlichen. "Das fremde Haus" habe ich gestern begonnen und nachdem ich eine "Durststrecke" von 80 Seiten überstanden habe, liest es sich jetzt ganz gut und mit etwas mehr Durchblick machen die Handlungen auch mehr Sinn :-). 

27.02. "Was unsere Mütter uns verschwiegen haben" von Desiree Nick habe ich beendet und na,ja gelesen halt. Kein Buch, was man unbedingt lesen muss. Nur für zwischendurch und wenn man gerade viel Humor und teilweise Zynismus übrig hat. Gut, dass die Frau Nick einen rosaroten Ring auf dem Cover trägt, so dass das Buch sogar zum Themenmonat passt.

Ich denke, dass ich im Februar kein Buch mehr beenden werde. Insgesamt hätte ich gern eins, zwei Bücher mehr gelesen, aber mir fehlte einfach die Zeit dazu.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Dinner mit Rose

"Dinner mit Rose" von Danielle Hawkins



ISBN 9783547711875
410 Seiten 
erscheint am 28.02.2013 
bei Ullstein Buchverlage GmbH


 Inhalt:
 
Als Josie ihren Freund inflagranti mit ihrer besten Freundin erwischt, packt sie kurzerhand die Koffer und flieht nach Neuseeland, auf die Farm ihrer Tante Rose. Zwischen Kühen und Schafen hofft sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Tante Rose empfängt sie mit offenen Armen - und einem kräftigen Gin Tonic. Das hilft fürs Erste. Aber dann begegnet Josie ihrer Jugendliebe Matt, und das Gefühlschaos ist komplett. Als Rose schwer erkrankt, wird Matt zu Josies wichtigster Stütze. Gemeinsam kümmern sie sich um Rose, die Farm und das Hausschwein Percy. Dabei kommen sie sich schnell wieder näher, und Josie muss sich fragen, ob die große Liebe nicht vielleicht doch in der neuseeländischen Provinz auf sie wartet.


Meine Rezension:

Josephine ist mit Sack und Pack wieder zurück. Der Grund ihrer Rückkehr ist einfach und nichts neues - Herzleiden. Sie wurde betrogen und will nun mit Anfang 30 einen Neuanfang in einem kleinem Kaff starten. Dafür hat sie die Metropole verlassen...für Schweine, Schafe, Landschaften, Felder. Sie kennt es aus ihrer Kindheit, doch wird sie es auch jetzt noch mögen? Zuerst zieht sie bei ihrer exzentrischen Tante Rose ein. Sie trinkt ganz gern und kann nicht kochen, aber ist im Herzen gut. Zudem trifft sie bei ihr Matthew...jung, gutaussehend und zupackend. Und schon ahnt der Leser, was kommen wird, nein, was kommen muss, damit es eine rührige und herzergreifende Geschichte wird. 

So war mein erster Eindruck von der Leseprobe. Gut dachte ich, mal etwas zum Treiben lassen und Seele baumeln. 

Doch wer konnte es ahnen, dass Rose Humor und zwar den leicht schnippisch-bösen besitzt und somit das ganze Buch würzt? Und diese Josephine auch nicht die typische wehleidige Mittdreißigerin ist, die den Prinzen auf dem Schimmel anhimmelt? Mist, die war eine gestandene Frau, die versucht ihr Leben zu ordnen, einen Vollzeitjob und eine schwerstkranke Tante unter einen Hut zu bekommen. Dazu hatte sie ebenfalls eine gute Portion Humor in sich. Gut, ja ab und an wurde es dann doch etwas schmalzig. Aber wenn sie wieder von ihren Physiotherapiepatienten erzählte, dann war jede Form der Romantik verschwunden. Und ihre Verehrer...die möchte man auch nicht geschenkt bekommen, da sollte man als Leser großzügig sein und ihr den Jugendfreund gönnen. 
Herrlich fand ich auch Hazel, die hier eigentlich nur eine untergeordnete Rolle spielte, aber sie ist so herrlich egoistisch und missverstehend, dass es schon wieder zum Lachen ist. Sie bemerkt ihre fehlplatzierten Kommentare und Ansichten meistens gar nicht und sorgt in der Regel nur für Kopfschütteln oder Augenrollen. Wenn sie auftritt, kann man wieder Dialoge lesen, die durchaus Spaß machen (wenn man den Humor, der dahinter steht, versteht!). 

Jetzt darf man mich und meine Rezension nicht falsch verstehen, denn es ist an und für sich kein lustiges Buch, denn es dreht sich hier um eine schwere Krankheit, um Verlustängste und Vertrauensbruch. Alles keine leichten Themen, die aber Danielle Hawkins gut verpackt in diese Geschichte einbaut. Sie drückt nicht auf die Tränendrüse und lechzt nicht nach Mitleid und Trauer beim Leser. Denn der Leser wird von allein traurig werden, wenn Rose ihn verlässt, denn nicht immer wird alles gut. 





Danielle Hawkins hat einen leichten, lockeren Schreibstil, der Spaß macht beim Lesen. Die Gestaltung des Covers fand ich ganz hübsch. Eines hat mich jedoch gewundert. Warum hat der obere Schnitt keine Rosen und der untere sowie der seitliche Schnitt haben welche? Sieht man denn nicht zuerst den oberen Schnitt? 
Hmmmm....

Mittwoch, 20. Februar 2013

Der Leuchtturmwärter

"Der Leuchtturmwärter" von Camilla Läckberg


ISBN 9783471350805
480 Seiten
erschienen am 01.01.2013 
bei List Verlag 
Kauf hier.


Inhalt:

Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Freundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in den Leuchtturm auf der kleinen Insel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem seit Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückgekehrt ist. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik beginnt zu ermitteln.


 Meine Rezension:


Sonntag, 17. Februar 2013

Neue Bücher Teil 2

Ich habe diese Woche wieder zwei Bücher als Rezensionsexemplare erhalten und freue mich auf und über

"Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner"  



von Edward Kelsey Moore 

und 

 "Das fremde Haus"  



von Sophie Hannah

Mittwoch, 13. Februar 2013

Bestseller

"Bestseller" von Klaus Modick


ISBN 9783492252188
 271 Seiten
erschienen am 13.08.2007 
bei Eichborn 


Inhalt:

In Tante Theas Koffer findet ihr Erbe, der mittelmäßig erfolgreiche, finanziell jedoch chronisch klamme Schriftsteller Lukas Domcik, ein Konvolut mit Aufzeichnungen aus ihrer Jugend in den dreißiger und vierziger Jahren. Zunächst kann er mit dem unsäglichen Backfischgeschreibsel der glühenden Nazisse und späteren reuigen Sünderin nichts anfangen. Doch dann lernt er die schöne Maskenbildnerin Rachel kennen und gerät in erotische Wallung. Um ihr ganz, ganz nahe zu kommen und um endlich auch mal das ganz, ganz große Geld zu machen, entwirft er einen genialen Plan: Mit der überaus fernsehtauglichen Rachel als vorgeschobener Autorin, die die Geschichte ihrer vorgeblichen Oma erzählt, lässt sich mit leichter Hand und reichlich Chuzpe aus dem mediengerechten deutschen Schicksal der Tante Thea ein anrührender Weltbestseller verzapfen. Doch im Rausch seiner Amour fou verliert Domcik schon bald die Übersicht.


Meine Rezension:

Dienstag, 12. Februar 2013

Neue Bücher

Meine neuen Rezensionsexemplare sind da. Ich freue mich sehr über:

"Der Leuchtturmwärter" von Camilla Läckberg - die Fortsetzung von Erica Falck, ihrem Mann Patrik und einer erneuten Suche nach einem Mörder, der in Fjällbacka und Umgebung sein Unwesen treibt. 

"Dinner mit Rose" von Danielle Hawkins ist eine schöne dicke fette Herzschmerzgeschichte mit Liebe, Trennung, Leid und Natur, der Tante und dem neuen Mann im Leben. Hach, nee wat schön und das alles noch vor dem 14. Februar. Ich hoffe, dass sie nicht zu schnulzig wird (die Geschichte), aber etwas schönes zum Entspannen ist. Optisch ist das Buch schon ansprechend.



Das dritte Buch im Bunde ist "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" von Will Wiles. Klingt schräg und scheint es auch zu werden.

Montag, 11. Februar 2013

Nur die Stärksten überleben

"Nur die Stärksten überleben" von Helene Uri


ISBN 9783492051149
429 Seiten
erschienen am 13.03.2008 
bei Piper 














Inhalt: 

Pål Bentzen ist ein glücklicher Mann: Er hat sich eine Forschungsstelle am renommierten Institut für Sprachwissenschaft erkämpft und mit seiner ehrgeizigen Kollegin Nanna eine verheißungsvolle Affäre begonnen. Nanna arbeitet an einem vielversprechenden Projekt, und Pål unterstützt sie nach Kräften. Dass sie in der Öffentlichkeit über ihre Beziehung Stillschweigen bewahrt, stört ihn kaum. Eines Tages stößt Pål im Kopierraum auf einen Text der angesehenen Professorin Edith Rinkel. Vieles darin kommt ihm irgendwie bekannt vor. Hat die Professorin ihre Thesen womöglich aus Nannas Arbeit gestohlen? Helene Uris Campus-Roman entlarvt die dunklen Seiten der nicht immer ganz so hehren Welt der Wissenschaft und erzählt dabei vom Kampf zweier ungewöhnlichen Rivalinnen.





















Meine Rezension:

Pål macht endlich die Karriere, die er sich schon immer gewünscht hat. Er arbeitet an einem renomierten Institut für Sprachforschung und kann sich seiner Forschung und Lehre hingeben. Er weiß von den Gerüchten, den Neid unter den Kollegen und besonders gegenüber Edith Rinkel. Sie wird geachtet wegen ihrer sehr guten Leistungen, aber auch gemieden aufgrund ihres schwierigen Charakters. Sie arbeitet am liebsten allein und ohne großen Kontakt zu den Kollegen, die sie nicht braucht. Sie braucht nur ab und an eine gute Affäre mit einem Studenten und ein Paar sehr gute Schuhe. 

Und dann gibt es noch Nanna, jung, gutaussehend, ehrgeizig und fordernd.Sie schafft es, dass Pål wieder ins Stocken gerät und seinen Ehrgeiz (fast) vergisst. Zusammen werden sie ein Projekt bearbeitet, dass es in sich hat und wenn es klappt, wird es einiges in der Welt der Sprachwissenschaften ändern. Pål gerät durch die beiden Frauen in einen Strudel, den er erst spät (zu spät) erkennt. 

Helene Uri hat einen interessanten und phasenweise sogar spannenden Roman über das Campusleben geschrieben. Da sie selbst an einer Universität in Norwegen promoviert hat, wirkt die Geschichte sehr realistisch und nachvollziehbar. Wer selbst einmal an einer Uni oder ähnliches gearbeitet hat, wird Parallelen finden, die teils erheiternd, teils erschreckend sind. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig (kein Wunder, da Helene Uri Sprachwissenschaftlerin ist). 

Es macht Spaß das Buch zu lesen und in diese kleine intrigante Welt einzutauchen, denn man weiß, dass man jeder Zeit wieder auftauchen und sie hinter sich lassen kann.

Sonntag, 3. Februar 2013

Feldversuch

"Feldversuch" von Max Scharnigg



ISBN 9783596188666
220 Seiten
erschienen am 06.03.2012 
bei Fischer Taschenbuch 












Inhalt:

Max Scharnigg beackert zusammen mit seinem lieben Fräulein ein Stück Land vor den Toren Münchens. Von den ersten Gehversuchen der beiden Städter als Hobby-Landwirte, von Zuchterfolgen und Missernten berichtet er nun offen, ehrlich und mit einer großen Portion Selbstironie. Ein großartiges Lesevergnügen für alle, die mit dem Gedanken spielen, mal aufs Land zu ziehen, aber – wenn sie ehrlich sind – die Stadt am Ende doch nicht verlassen werden.

Meine Rezension: 

Wenn zwei Großstädter sich einen kleinen Acker holen, dann können sie etwas erzählen und der Leser kann sich über die Anpflanzwut, die Naivität gegenüber dem Unkraut und die Begeisterung über erfolgreiche Zuchten amüsieren.

Wer einen Garten, einen Acker oder einen grünen Balkon hat, wird das Geschriebene gut nachvollziehen können. Viele "Anfängerfehler" hat man selber schon gemacht und kann nun weise darüber schmunzeln, einiges kann man sich aber auch im Hinterkopf vermerken, um nicht den gleichen Fehler zu machen. Spaß hatte ich besonders an dem lieben Fräulein, die mit so viel Begeisterung und Hingabe sich den Blumen gewidmet hat und dann natürlich auch diese in die Wohnung geschleppt hat. 

Mit viel Humor und Augenzwinkern erzählt Max Scharnigg von den Erfolgen und Misserfolgen auf dem Acker, von verdreckten Schuhen und Kofferräumen, von der Unkrautjagd und dem neidvollen Blick auf des Nachbars Grundstück. Und wie am Ende die Natur wieder einmal siegt...denn sie werden weitermachen und buddeln und pflanzen und sich dabei entspannen, denn das geht...wirklich!



Samstag, 2. Februar 2013

Zusammenfassung - Themenmonat Januar

Januar 2013: Bücher, die keine Buchstaben des Wortes "Januar" im Haupttitel haben

04.01. "Unverkäufliche Muster" beendet. Nur drei Bücher konnte ich auf dem SUB zu aktuellen Themenmonat finden. Ich nehme mir mal ein Buch vor, da ich noch immer am Raddatz lese und bald auch zwei Rezibücher kommen werden.

07.01. Ich komme momentan nur wenig zum Lesen, aber immerhin ist jetzt schonn das erste Rezi-Buch da. Bis jetzt bin ich etwas enttäuscht, da ich mehr erwartet habe.

10.01.  "Beziehungskrankheiten, die nur der Schlussmacher heilen kann" habe ich beendet und fand es phasenweise einfach nur langweilig und trocken. Wo ist der Humor aus den Schweighöferfilmen? Wahrscheinlich beim Druck verloren gegangen. Schade, ich hatte mich auf einen lustigen Roman gefreut. Dafür ist "Bauernhaus sucht Frau" schön schnulzig und vorhersehbar. Eine ideale Bettlektüre, die nicht aufregt ;-). Heuute ist das zweite ReziBuch " Wer hier stirbt, ist wirklich tot" gekommen und ich denke, dass ich heute abend schon mal reinlesen werde.

11.01. "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" lief etwas schleppend an, aber nun lässt es sich gut lesen. Heute kamen die zwei anderen Rezensionsbücher und eins davon habe ich bereits gelesen. Gut, mehr angeschaut als gelesen, da es ein Comic ist. "Der kleine Prinz" als Comic ist etwas gewöhungsbedüftig, aber ganz nett gemacht.

17.01. "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" habe ich beendet. Nicht wirklich gut - der Anfang war ziemlich holprig und danach war die Handlung einfach zu flach. Jetzt starte ich mit "Im Totengarten" und lese weiterhin nebenbei "Bauernhaus sucht Frau".

20.01. Lesetechnisch war es ein gutes Wochenende. "Bauernhaus sucht Frau" und "Im Totengarten" habe ich beendet und wenn ich mit dem bloggen fertig bin, werde ich mich wieder Herrn Raddatz widmen.

23.01. So, beide Rezensionen sind endlich raus. Momentan habe ich "Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe" von Rainer Moritz auf dem Tisch liegen und den Raddatz dazu. 

25.01. Puh, es ist vollbracht. Raddatz ist beendet. Ich fand ihn gut, aber auch sehr lang. Gestern ist der neue Ake Edwardson "Die Rache des Chamäleons"gekommen und ich konnte schon ein paar Seiten lesen.

27.01. Da das neue Ake Edwardson Buch nicht dick ist, habe ich es an zwei Tage geschafft zu lesen. Es hat sich leider nicht so gut entwickelt, wie ich es mir erhofft hatte. Schade. Rezi wird folgen. Madame Cottard flüchtet gerade vor ihrer nassen Wohnung und wird weiter gelesen. Als zweites Buch, denn ja der Trend geht schon immer zum Zweitbuch ;-), ist "Defekt" von Patricia Cornwell. Es liegt schon eine ganze Weile auf dem SUB und soll nun endlich mal gelesen werden. Dazu passt es auch noch zum Themenmonat

28.01. Madame Cottard hat ihre Ahnung der Liebe gefunden und darf nun den SUB verlassen. "Defekt" hat mich bis jetzt (Seite 50) noch nicht so richtig gepackt, mal sehen, ob ich es durchhalte. 

31.01. Der erste Monat von 2013 ist fast vorbei. Himmel, wie die Zeit vergeht. Mit "Defekt" kämpfe ich noch, aber wohl nicht mehr lange. Es ist nicht spannend, eher langatmig und verwirrend und so garnicht mein Fall. Mit "Bestseller" von Klaus Modick habe ich angefangen und die ersten zwei Kapitel fand ich schon mal gut und schön gemein ;-).  

Insgesamt konnte ich vier Bücher vom SUB abbauen, nur ein Buch zum Themenmonat lesen bzw. habe ich dieses abgebrochen, weil es einfach zu langweilig war.  Aber trotzdem sind es für den Januar neun Bücher wieder geworden. Und (!) kein Buch gekauft oder getauscht...aber so langsam entstehen die ersten Entzugserscheinungen.