Freitag, 30. November 2012

Zuwachs...

Der SUB wächst mal wieder um jede Menge Bücher. Es werden wohl im Dezember noch einige hinzukommen, so dass an einen echten Abbau nicht mehr zu denken ist.



von links unten nach rechts unten:

Kerstin Gier "Auf der anderen Seite ist das Gras grüner"
Jeff Kinney "Gregs Tagebuch 1"
Mia Morgowski "Auf die Größe kommt es an"
Mia Morgowski "Kein Sex ist auch keine Lösung"
Charlotte Link "Der Verehrer"

Mittwoch, 28. November 2012

Die Gewinner des Leserpreises


 Herzliche Gratulation an alle Gewinner des Leserpreis 2012

Die Gewinner stehen fest!


"Der Leserpreis – die besten Bücher 2012" ist entschieden – Unser Dank geht an all die Autoren, die uns 2012 mit ihren Büchern verzaubert, herausgefordert, berührt und zum Nachdenken gebracht haben.

Mehr als 35.000 Leserstimmen wurden in 10 Kategorien abgegeben! Die Leser haben entschieden, welche Bücher nominiert und mit dem "Leserpreis – die besten Bücher 2012" ausgezeichnet werden.

Vielen Dank an alle Leser, die abgestimmt haben. Ihr habt mit eurer Stimme dafür gesorgt, dass der Leserpreis der größte von Lesern vergebene Preis im deutschsprachigen Raum geworden ist. Und ohne die Unterstützung durch unsere Partner: Autoren, Verlage, Blogger, Literaturseiten, Buchhandlungen und Bibliotheken hätte der Leserpreis nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm jetzt zu so vielen Stimmen verholfen hat!

Wer mehr über die einzelnen Gewinner wissen möchte, kann sich bei lovelybooks schlau machen.


Montag, 26. November 2012

Spiel des Lebens

"Spiel des Lebens" von Veit Etzold


 ISBN 9783863960483
352 Seiten
 erschienen am 13.09.2012
 bei Egmont Ink




Inhalt:

Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?


Meine Rezension:


Sonntag, 25. November 2012

Ein Flüstern in der Nacht

"Ein Flüstern in der Nacht" von Moya Simons



ISBN 9783570153314
280 Seiten
erschienen am 01.10.2012 
bei cbj
(aus dem Random Verlag) 

 



















Inhalt:

Die ergreifende Geschichte eines kleinen Mädchens im zweiten Weltkrieg

Leipzig, 1943: Nur zwei persönliche Dinge kann die 10-jährige Rachel retten, als ihre Familie deportiert wird: den »längsten Schal der Welt«, den ihre Mutter für sie gestrickt hat, und das Tagebuch ihrer Schwester. Rachel selbst kann von ihrem Vater gerade noch versteckt werden und seine letzten Worte bleiben ihr unvergesslich. ""Denk daran, du rührst dich nicht, egal was du hörst. Du musst still sein wie ein Mäuschen."" Seitdem spricht Rachel nicht mehr. Kein Wort. Zu Niemandem.
Ein deutsches Ehepaar nimmt sie auf und mit ihrer Hilfe überlebt sie. Erst nach dem Krieg begreift Rachel, dass es keine Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Familie gibt. Doch dann geschieht ein Wunder – und Rachel findet nicht nur ihre Sprache wieder.



Meine Rezension: 

Rachel lebt zu einer Zeit, die es nicht gut mit ihr meint. Sie muss einen Stern tragen, kann nicht zur Schule gehen und spürt jeden Tag die Angst, dass etwas passieren kann. Ihr Vater ist ein jüdischer Arzt und versucht sein Bestes, um in dieser harten und unmenschlichen Zeit Menschlichkeit zu zeigen. 

Samstag, 24. November 2012

Zur Erinnerung...voten, voten, voten

Von Lesern nominiert, von Lesern prämiert!

Ihr bestimmt, welche Bücher Eurer Meinung nach den Leserpreis - Die besten Bücher 2012 verdient haben. Die Abstimmung ist noch bis zum 26. November möglich - macht gleich mit!
         Abstimmung zum Leserpreis
Leserpreis 2012 - Stimme ab für deine Libelingsbücher













Bis zum 19. November hattet Ihr die Möglichkeit je Kategorie ein
Buch zu nominieren. Der Ansturm war enorm! Zahlreiche Bücher haben Eurer Meinung nach den Leserpreis verdient und wurden vorgeschlagen - Ein großes Dankeschön!
Unter den vielen Einreichungen haben wir nun die Bücher zur Wahl gestellt, die am häufigsten genannt wurden, um genau zu sein 35 je Kategorie.

Jetzt abstimmen


Ihr habt nun die Möglichkeit bis zum 26. November in jeder Kategorie für Euer Lieblingsbuch zu stimmen! Bitte beachtet: Je Kategorie kann nur für ein Buch gestimmt werden. Überlegt also gut bevor ihr eure Stimme abgebt.

Neulinge on Board


von oben nach unten:
 
Eduardo Mendoza "Eine leichte Komödie"
Radek Knapp "Herrn Kukas Empfehlungen"
Marlen Haushofer "Die Wand"
Roberto Saviano "Der Kampf geht weiter"


 

 von oben nach unten:

Georg Klein "roman unserer kindheit"
Mark Watson "Ich könnte am Samstag"
Jörg Maurer "Oberwasser"
Sam Scarlett "Verlorene Eier"



 von oben nach unten:

Reinhard Jirgl "Die Stille"
Luca Di Fulvio "Der Junge, der Träume schenkte"
Daniela Larcher "Zu Grabe"
Andreas Föhr "Der Prinzessinnenmörder"




Fritz J. Raddatz "Tagebücher"

Falls ich jemals erwähnt haben sollte, den SUB abbauen zu wollen...ich glaube, da war ich wohl unterzuckert ;-). Ich konnte aber wirklich nicht an diesem Buchladen in München vorbei. Aller Himmeljahre fahre ich mal nach München und egal ob Parkplatznot oder Platzregen, da muss ich hin. Durch Kisten und Stapel wühlen und suchen und am Ende mit einem Beutedauergrinsen glücklich und zufrieden nach Hause fahren. So sieht die ganz einfache Welt einer Buchverrückten aus.

Sonntag, 18. November 2012

Du hast es in der Hand!

"Du hast es in der Hand!" von Werner Tiki Küstenmacher






ISBN 9783833826054
160 Seiten
erschienen am 06.02.2012 
bei Gräfe und Unzer Edition




Inhalt:

Um ein riesiges Schiff zu steuern, braucht es lediglich ein vergleichsweise winziges Ruder. Mit dem Leben ist es ähnlich: Kleine Veränderungen reichen aus, um es in eine neue Richtung zu lenken - einer unbeschwerten, erfüllten Zukunft entgegen. Voraussetzung ist, dass man am Ball bleibt - und da ist der Haken: Nichts wird so schnell vergessen wie der gute Vorsatz.

Die Fünf-Finger-Methode vom Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher macht die Hand zur Merkhilfe für kleine Veränderungen im Alltag. Jeder Finger verkörpert ein einfaches Ritual, das Sie umgehend entspannter und zufriedener werden lässt. Wenn Sie sich täglich ein paar Minuten Zeit nehmen, um sich den Ritualen zu widmen, kommen Sie so Ihrem Glück Schritt für Schritt näher. Probieren Sie es aus.


Meine Rezension:

Zugegeben ich bin kein großer Fan von Ratgebern und Lebenshilfen, aber das Buch hat mich schon mit seinem lustig-entspannten Cover angesprochen. Der kleine freche Schmetterling (ja, ein Frauending....) und die Schreibschrift sprachen mich an und so wagte ich den Schritt des Ratgeberlesens.

Schön fand ich das Inhaltsverzeichnis, wo alle "Finger" und deren Bedeutung, Aufgaben und Regeln noch einmal aufgelistet werden. Schafft einen Überblick und spart schon mal wichtige Zeit ;-). Es gibt eine Einleitung, die sich lohnt zu lesen, um den Sinn und Zweck des Buches besser verstehen zu können. Am Ende des Kapitels werden die "Fünf "noch mal auf einen Blick vorgestellt. 

Kleiner Finger - kleine Flucht
Ringfinger - sich von etwas befreien
Mittelfinger - die Mitte finden
Zeigefinger - das Ziel sehen
Daumen - handeln und lieben

Ich habe mir nach dem Lesen den Ringfinger geschnappt und mich von meinem ganzen Krimskrams und Büromüll befreit und ja doch ich fühle mich besser - aber wer schafft jetzt den Müll weg?

Immer wieder merkt man beim Lesen, dass der Autor seinen Daumen in die eine oder andere Wunde legt. Man ist sich schon lange bewußt, dass sich etwas ändern muss, allein der Wille zur Umsetzung fehlt bei den meisten (auch bei mir). 
Das Dranbleiben sehe ich als größte Herausforderung und ich habe meine Zweifel, dass ich es jeden Tag schaffe ein paar Minuten dafür abzuzweigen. 

Was sind schon ein paar Minuten? 

Wenn man aber bedenkt, dass täglicher Sport ein paar Minuten kostet, das die Zeit mit Kind und Mann ein paar Minuten kostet, dass das Treffen von Freunden oder Familie ebenfalls ein paar Minuten kosten soll und natürlich die Entspannungsübungen, das eigene wichtige Hobby und die Haustiere und,und,und...merkt man, dass der Tag nicht so viele Stunden hat, wie man ein paar Minuten bräuchte. Und genau das sind die Ratgeber-Minuten, die ich bisher versucht habe zu umgehen.

Nichtsdestotrotz kann ich das Buch empfehlen, denn es zeigt auf, dass man mit vielen kleinen Veränderungen etwas bewirken kann. Auch das Annehmen von Hilfe und das Ablehnen von Angeboten bzw. Anfragen wird thematisiert und dann so manches "Helfersyndrom" aufdecken und Tipps geben, wie man nicht ausgenutzt wird und trotzdem noch als hilfsbereit gilt und ist.

Wie ernst man diese Ratschläge und Tipps nimmt, muss jeder für sich selbst entscheiden. So manchen wird es helfen neu anzufangen, andere brauchen nur einen Denkanstoß. 

Insgesamt ist es aber ein Buch zum Lesen und vielleicht zum Verinnerlichen, zum Anstoßen von Veränderungen und Aufzeigen von Möglichkeiten, zur Motivation in stressigen Situationen oder Zeiten oder man erfreut sich nur an den humorvollen Bildern, die es zu jeder Situation gibt und entspannt dabei ohne es zu merken :-).


Donnerstag, 15. November 2012

Er ist wieder da



"Er ist wieder da" von Timur Vermes




ISBN 9783847905172
400 Seiten
erschienen am 01.09.2012 
bei Bastei Lübbe

 


Inhalt:

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. 
Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. 
Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 
66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. 
Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und „Gefällt mir“-Buttons. 
Eine Persiflage? 
Eine Satire? 
Polit-Comedy? 
All das und mehr: Timur Vermes’ Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

Meine Rezension: 

Hitler im Hier und Jetzt? 
Geht das? 
Haben wir nichts dazu gelernt? 
Ich wußte nicht, wie ich das Buch einordnen sollte und bin mir auch jetzt nach dem Lesen noch nicht ganz so sicher.
Ich bin mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, denn die Kritiken anderer Leser waren sehr gut und das Buch gelobt. Schwarzen Humor lese ich sehr gern und so tauchte ich nun in die Geschichte des Herrn Hitler 2011 ein. 

Es gab Stellen, da musste ich herzhaft lachen und mit dem Kopf schütteln und andere Textpassagen ließen mir fast das Blut in den Adern gefrieren, weil sie so real waren, dass sie einfach nur erschreckten und man kann nur hoffen, dass das Buch richtig verstanden wird. Die Geschichte an sich ist ja nicht neu. In ähnlicher Form (nur ohne Hitler) gab es sie schon mal in "Die Nachhut" von Hans Waal. Auch hier tauchten sie aus der Vergangenheit wieder auf und mussten feststellen, dass ihre Zeit vorbei war.
Der Autor lässt Hitler an unserer Zeit im vollem Umfang teilhaben. Nur wenige Politiker werden beim Namen genannt, aber so gut umschrieben, dass man sie sofort erkennt und schmunzeln muss. Auch die vielen Polittalkshows bekommen ihr Fett weg. Die Medien und die Menschen werden unter einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet...die teilweise richtig böse ausfallenden Kommentare Hitlers waren für mich (auch hier wieder teilweise) grenzwertig. 

Muss man das Buch lesen? 
Es ist ganz klar eine Geschmackssache. 
Wer gut mit Satire umgehen kann für diesen Leser wird sich das Buch lohnen. Wer jedoch ein eher gespaltenes Verhältnis zur Satire und der Hauptperson hat, sollte sich nicht unnötig aufregen. 

Ein etwas anderes Buch ist es allemal und ich habe mich phasenweise ganz gut amüsiert und unterhalten lassen. Bin jedoch auch bei so mancher Passage zusammengezuckt.

Entscheidet selbst....



 

Sonntag, 11. November 2012

Hammerstein oder Der Eigensinn

"Hammerstein oder Der Eigensinn" von Hans Magnus Enzensberger



ISBN 9783867172769
Audio CD
erschienen am 15.08.2008 
bei DHV - Der Hörverlag 



 Inhalt:
 
Kurt von Hammerstein war Chef der der deutschen Armee – bis Adolf Hitler im Februar 1933 seine Pläne offenbarte: Bald nach dem Geheimgespräch nahm Hammerstein seinen Abschied. Ergänzt wird das Personal in dieser fesselnden Familienbiographie durch seine sieben Kinder. Zwei seiner Töchter, liiert mit jüdischen Kommunisten, haben für die Komintern spioniert, zwei seiner Söhne waren beteiligt an Stauffenbergs versuch, Hitler zu entmachten. 


 Bild: Kurt von Hammerstein

Hans Magnus Enzensberger lässt in seinem Hörspiel Akten sprechen, zitiert Zeugenberichte, orchestriert Totengespräche.


 Bild: Die Töchter und Söhne von Hammersteins

Meine Rezension:

Man muss sich für Geschichte und speziell für diese Zeit interessieren, sonst wird es sehr schnell anstrengend und trocken. Wer keine Vorkenntnisse hat, wird es schwer haben, den Handlungen und Erzählungen zu folgen. Ich interessiere mich für diese Zeit und deren Fragen und trotzdem fand ich manchmal die Passagen mit den Militärgesprächen und politischen Strategien recht anstrengend und langatmig. Doch sind sie notwendig, um das Handeln von Hammerstein zu verstehen und evtl. nachvollziehen zu können. Die Gespräche mit den Kindern von Hammersteins sind verständlicher und man kann den interessanten Erzählungen gut folgen. Vieles wußte ich noch nicht, war erstaunt, welche Rolle von Hammerstein in dieser Zeit spielte, denn in den allgemeinen Geschichtsbüchern taucht er nur selten auf. 

Die Sprecher fand ich gut und deren Stimmen haben es geschafft mich einzufangen und zu fesseln. Allerdings die Zwischenmusik war nichts für mich und meine Ohren. Ich empfand sie als störrend und nervig quietschend. 


Bild: Die Töchter und Söhne von Hammersteins

Es lohnt sich das Booklet vor dem Hören zu lesen, damit man mit den Personen schon etwas vertraut ist. Die Informationen helfen zu einem besseren Einstieg in die Geschichte.
 
Insgesamt ein zu empfehlendes Hörbuch, welches etwas Zeit und Aufmerksamkeit verlangt (nichts, was im Hintergrund laufen kann).

Und weiter gehts...

...mit Neuzugängen. Erst passiert eine ganze Weile nichts und dann purzeln die Bücher nur so in den Briefkasten :-). 






von oben nach unten:

Moya Simons "Ein Flüstern in der Nacht" (Rezensionsexemplar)
Friedrich Christian Delius "Deutscher Herbst" (Tauschbuch)
Werner Tiki Küstenmacher "Du hast es in der Hand!" (Rezensionsexemplar)
Veit Etzold "Spiel des Lebens" (Rezensionsexemplar)

Dienstag, 6. November 2012

Neuzugänge

Ein kleines Buch- bzw. Hörbuchpäckchen ist eingetroffen. Neben dem Rezensionsexemplar sind auch diesmal drei Hörbücher dabei. Seit ich entdeckt habe, dass man Hörbücher auch gut während der Fahrtzeit im Auto anhören kann (ja, bei manches dauert es etwas länger bis sie es feststellen ;-)), nutze ich die Zeit intensiv. Es werden demnach immer mehr und immer wieder Hörbücher in meinem SUB, Bücherregal und als Rezension auftauchen. 

Hier nun die neusten Eroberungen:




Oben von links nach rechts:

Timur Vermes "Er ist wieder da" (Rezensionsexemplar)
Judith Lennox "Alle meine Schwestern" (getauscht)
Bettina Hennig "Der frühe Vogel kann mich mal" (getauscht)
Franz Kafka "Der Process" (getauscht)
Pascal Mercier "Nachtzug nach Lissabon" (getauscht)

Montag, 5. November 2012

Leserpreis - Die Nominierungsrunde

Endlich ist es soweit bei Lovelybooks startet nun die Nominierungsrunde für den Leserpreis 2012.

Was ist der Leserpreis?
Auf den Bestsellerlisten stehen Bücher, die sich gut verkaufen. Kritikerpreise gewinnen Bücher, die eine Fachjury überzeugend findet. Beim Leserpreis jedoch bestimmen allein die Leser, welche Bücher ihnen dieses Jahr besonders gut gefallen haben. Mach mit und werde Teil unserer Jury!

Leserpreis 2012 - Nominierung bis 19. November 2012


 Allein die Leser wählen aus, welche Bücher zur Wahl gestellt werden.




 Leserpreis 2012 - Voting ab 20. November 2012

 Die Leser stimmen darüber ab, welche Bücher gewinnen.

Nominierung zum Leserpreis

Bitte nominiere pro Kategorie bis zum 19. November jeweils ein Buch, das innerhalb der letzten 12 Monate (Anfang Dezember 2011 bis einschließlich November 2012) erstmalig als Hardcover oder Taschenbuch erschienen ist. ACHTUNG! Bitte nominiere dein Buch, auch wenn es schon in der Liste ist, denn jede Nominierung zählt! Falls du in einer Kategorie mehr als ein Buch einreichst, zählt immer die letzte Einreichung.
Aus den Vorschlägen wird eine Liste mit den meistgenannten Büchern erstellt. Pro Kategorie kommen 35 Bücher in das Finale. Am Dienstag, dem 20. November startet die Abstimmung! Leser können dann bis zum 26. November darüber abstimmen welche Bücher den "Leserpreis - Die besten Bücher 2012" erhalten. Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb!



Hier gehts lang: http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2012/nominierungen/?page=3

Sonntag, 4. November 2012

Es muss nicht immer Kaviar sein

"Es muss nicht immer Kaviar sein" von Johannes Mario Simmel




ISBN B0000BNYSB
635 Seiten
erschienen am 01.01.1962 
bei Europäischer Buchklub (mein Buch: Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes GmbH & Co.)



Inhalt:

Thomas Lieven ist alles, was sich eine Frau wünschen kann: gutaussehend, im besten Alter, charmant und ein begnadeter Koch. Aber der Mann ist noch viel mehr: Geheimagent wider Willen. Seine Abenteuer führen ihn quer durch das Europa des kalten Krieges, durch eine Zeit voller Hass und Fanatismus, Lügen und Verrat. Trotzdem geht er, dessen einzige Schwächen die Frauen und das Kochen sind, unbeirrt und unbesiegt durch jede Gefahr, denn nicht umsonst trägt er eine philosophische Erkenntnis im Herzen: Es muss nicht immer Kaviar sein!




Meine Rezension:

Ich habe dieses ältere Exemplar in einer Bücherkiste gefunden und mitgenommen. Nun lag es einige Zeit auf meinem SUB und dank des Themenmonats wurde es endlich gelesen. Ich hatte bisher den Namen "Simmel" mit negativer und abwertender Kritik seiner Bücher in Verbindung gebracht und wurde nun eines besseren belehrt. 

Gut, es ist nach wie vor keine "hochwertige" Literatur, aber was ist das schon? Ab wann ist Literatur wertvoll oder hochwertig? Ich weiß es nicht und genau deshalb hat Simmel seine Chance bei mir bekommen. Und er hat sie genutzt. Dieses Buch amüsierte mich.  

Man fühlt sich zurück gesetzt in die 50er/60er Jahre. Die Art, wie Simmel schreibt, ist leicht und locker und spricht an. Ja, er spricht auch den Leser direkt an. Er mag seine Figuren und baut sie liebevoll auf. Man mag den Thomas Lieven von Anfang an, denn er ist vornehm, ein klein wenig versnobt, hat gute Manieren, weiß zu kochen und hat eine Schwäche für Frauen. Simmel hat einen feinen ironischen Humor. 
"Wir Deutschen, liebe Kitty, können ein Wirtschaftswunder machen, aber keinen Salat" sagte Thomas Lieven...Über seinem Smoking - nachtblau, mit schmalen Revers- trug Thomas Lieven eine Küchenschürze. In der Hand hielt er eine Serviette. In der Serviette befanden sich die zarten Blätter von zwei bildschönen Salatköpfen." (S.5) 

Bereits hier hatte ich ein Grinsen im Gesicht und ich wußte mit diesem Buch kann man sich amüsieren. Simmel beschreibt ganz genau, wie es etwas aussieht, wie die Rezepte, die sich im Buch befinden (siehe Bild) gekocht werden und was die Figuren tragen. Manches erscheint altmodisch und veraltet, aber zu der damaligen Zeit war es schick. 

Die Abenteuer von Thomas Lieven sind herrlich skurril und selten realistisch, aber eben sehr unterhaltsam. Manchmal hatte es einen Hauch von James Bond. Manche Szenen baute mir Simmel zu stark aus, so dass es etwas langatmig wurde. Auch hätten die letzten Abenteuer etwas gekürzt werden können. Insgesamt war das Buch unterhaltsam und schön skurril. Wäre es in der heutigen Zeit geschrieben worden, dann wäre das Blut in Strömen geflossen, die Sprache um einiges brutaler (hier wird vornehm geflucht) und wahrscheinlich wesentlich weniger amüsant. 

"Was hast du gesagt?" keuchte sie, als sie die Sprache wiedergefunden hatte. "Was soll ich tun? Dich anzeigen? Wo? Bei wem?" 
"Bei der Polizei, mein Schatz?"
"Aber warum denn, um Himmels willen?"
"Weil ich dich bestohlen habe, Liebling", antwortete Thomas Lieven. "Wo ist denn bloß die Knoblauchwurst?" (S. 163)

Donnerstag, 1. November 2012

Zusammenfassung Monat Oktober 2012

Oktober 2012: Kulinarische Bücher

Lest mindestens ein Buch, dessen Titel, Cover oder Inhalt einen kulinarischen Bezug hat!

02.10. Obwohl ich einen großen SUB habe (denn die Bücher sollten vom SUB kommen), sind gar nicht so viele mit diesem Thema dabei. Ich nehme mir mal drei Bücher für diesen Monat vor.

04.10. Momentan lese ich ein weiteres Buch von Kerstin Gier und heute kam das Rezensionsexemplar von Stephan Ludwig an. Ich freue mich schon auf Zorn & Schröder.

07.10. Das schöne Wetter und ein paar freie Tage haben dafür gesorgt, dass ich nicht wirklich zum Lesen gekommen bin. Die nächsten Tage sind auch voll verplant, aber abends werde ich versuchen etwas zu lesen. Am 3.10. war ich im Tauschrausch und ich denke bald werden sie kommen...die neuen Bücher. Der SUB wird ächzen und stöhnen...egal! Ein neues Buch ist schon da...ich habe es von meiner Mom geliehen bekommen. Fein, fein, denn es stand auf meinem Wunschzettel..."Im Tal des Fuchses" von Charlotte Link.

12.10. Wenn die Leseflaute Geräusche verursachen würde, dann wäre es hier unheimlich laut. Ich war diese Woche auf Dienstreise und ansonsten im Arbeitsstreß und kam nicht wirklich zum Lesen. Nun hoffe ich auf das Wochenende.

15.10. "Zorn" habe ich beendet - sehr gut. Nun kommt der "Roter Zar" dran. Momentan höre ich auch noch "Schweigeminute" von Siegfried Lenz.

17.10. Puh, das Hörbuch zieht sich...ist nicht so spannend wie gedacht. Dafür komme ich mit Kerstin Giers "Männer und andere Katastrophen" gut voran.

19.10. "Schweigeminute" beendet. War solala. Nun höre ich "Kinder der Hoffnung" und bis jetzt spricht es mich mehr an. "Kerstin Giers Buch habe ich auch beendet. Leichte Unterhaltung ohne Schnörkel. 

22.10. "Roter Zar" von Sam Eastland beendet. Rezi wird folgen. "Ehebrecher und andere Unschuldslämmer" aus meinem Gier-Leihpaket werde ich nun lesen. Außerdem habe ich mir noch "Es muss nicht immer Kavier sein" von Mario Simmel ausgesucht. Ein ganz alter Schinken ;-).  

24.10. "Kinder der Hoffnung" von Marc Levy habe ich zu Ende gehört. Traurig, beklemmend und sehr realistisch. "Mehr Bier" ist ein Krimi von Jakob Arjouni, gelesen von Rufus Beck und wird jetzt im Auto angehört.  

27.10. "Der geschenkte Gaul" von Hildegard Knef läuft nun im Radio. "Mehr Bier" war ziemlich enttäuschend. Nur Rufus Beck hat stimmlich mich überzeugt.  

28.10. "Ehebrecher und andere Unschuldslämmer" habe ich beendet. Eine leichte und entspannte, teilweise abgedrehte Lektüre, die aber ideal für kalte, verschneite (ja, wir haben 20cm Neuschnee) Tage ist. 

30.10. "Der geschenkte Gaul" von Hildegard Knef war gut. Mal etwas anderes. Allerdings war es mir zwischendurch manchmal zu abgehackt und stakkatomäßig. Das letzte Gier-Buch "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" habe ich angefangen und bis jetzt liest es sich ganz gut.