Montag, 30. Juli 2012

Menschensöhne

"Menschensöhne" von Arnaldur Indriðason



ISBN 9783785715567
347 Seiten
erschienen am 21.02.2005 
bei Lübbe













Inhalt:

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Mit diesem Bibelzitat eröffnet Arnaldur Indriðason Menschensöhne, einen Kriminalroman, dessen düstere Zukunftsvision dem Begriff ewiges Leben eine neue, schreckliche Bedeutung verleiht. Zwei dramatische Todesfälle werden im sonst so friedlichen Island zum Tagesgespräch: Daníel, ein langjähriger Patient einer psychiatrischen Klinik, begeht Selbstmord. Fast zeitgleich wird ein pensionierter Lehrer in seinem Haus mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo kommen nach und nach haarsträubenden Zusammenhängen aus der Vergangenheit auf die Spur. Das Mordopfer war früher Daníels Klassenlehrer und von dieser Klasse leben nur noch zwei. Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.

Meine Rezension:

Arnaldur Indridason ist für mich kein Unbekannter. Ich habe bereits einige Bücher von ihm gelesen.

Er schafft es immer wieder mich in den Bann zu ziehen, so dass ich mit ihm und Erlendur alle Puzzelteile zusammenlege und überlege, wer es sein kann und warum. Denn wer der Mörder war, erfährt man in diesem Buch relativ schnell, aber die Hintergründe sind ebenso spannend. 

Diesmal ist das Ende (zumindestens für mich) nicht ganz so gelungen. Mir war hier zu Science Fiction im Spiel - geklonte Kinder bzw. Kinder, die nie sterben. Gruselige Vorstellung und muss nicht unbedingt sein. 

Der Rest passt wieder gut zu Indridason und Erlendur. Ich mag die "unaufgeregte" Vorgehensweise von Indridason. Es muss nicht immer Blut in Strömen fließen oder Körper aufgeschlitzt werden, um einen guten Krimi abzuliefern. 

Freue mich auf das nächste Buch mit Erlendur.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen