Montag, 31. Dezember 2012

Die letzten Neulinge 2012

Mein letztes Bild von Neulingen für dieses jahr. es sind nicht alle Bücher, die ich bekommen habe dabei, aber eine kleine Auswahl. Kunterbunt durch den Genregarten.

Chuck Palahniuk "Der Simulant"  Goldmann Verlag
Jeannette Walls "Ein ungezähmtes Leben" Diana Verlag
Raymund Krauleidis "Schmoltke & ich" Heyne Verlag
Max Scharnigg "Feldversuch" Fischer verlag
Kerstin Gier "Gegensätze ziehen sich aus" Bastei Lübbe Verlag

So, dette wars erstmal für 2012....

...ich wünsche Euch allen einen guten fröhlichen Rutsch ins neue Jahr, 
ganz viel Glück, Gesundheit und Liebe für 2013 
und immer eine Regalreihe voll guter Bücher.
  Bis nächstes Jahr ;-)

Zusammenfassung Monat Dezember 2012

Dezember 2012: Bücher mit einem düsteren Cover, Titel oder einer düsteren Geschichte

01.12. Zu diesem Thema gibt es einige Bücher auf meinem SUB. Ich würde gern drei Bücher zu diesem Thema schaffen.

04.12. "Gregs Tagebuch" war jetzt nicht gruselig oder düster, aber ein Bertelsmannbuch, so dass es wieder gut passt. Ich muss ja meine Challenge noch etwas füllen. Ansonsten lese ich gerade "Tödlicher Mittsommer" (Challenge+Themenmonat).

09.12. "Tödlicher Mittsommer" war sehr gut und spannend. Momentan lese ich Asa Larsson "Weiße Nacht" (Challenge+Themenmonat) und "Überleben als Verpflichtung" von Inge Deutschkron.

11.12. "Überleben als Verpflichtung" habe ich beendet und war etwas enttäuscht. Sehr viele wortwörtliche Wiederholungen und kaum Struktur im Text. Schade. Eigentlich ein wichtiges Thema.

12.12. "Weiße Nacht" war gut und spannend. Fast bis zum Ende musste man nicht, wer es war. Jetzt starte ich mit den Rezensionsexemplaren und hier werde ich mit Inge Löhnig "Verflucht seist du" beginnen.

16.12. "Verflucht seist du" hat meine Erwartungen wieder erfüllt. Gut geschriebener Krimi und die liebgewonnenen Charaktere wurden weiter ausgebaut. Da freut man sich schon auf den nächsten Band. "Auf der anderen Seite ist das Gras grüner" von Kerstin Gier habe ich auch beendet und fand es gut, aber nicht überragend.  Momentan lese ich "Die Frau, die niemand kannte".

18.12. Immer noch lese ich das Buch von Chris Pavone und dazu noch "Die Frau meines Lebens". Leicht, mit Humor und einer kleinen traurigen Note...typisch französisch.

20.12. "Die Frau, die niemand kannte" war gut. Hatte hier und da ein paar kleinere Ungereimtheiten, aber ansonsten war es gut und spannend.

21.12. "Die Frau meines Lebens" habe ich beendet. Leichte entspannte Lektüre für den Abend zum "Runterkommen". Lese immer wieder "Tagebücher 1982-2001" von Raddatz zwischendurch und habe zudem "Die Landkarte der Liebe" von Lucy Clarke begonnen.

23.12. Es gibt Bücher mit denen wird man nicht warm. Ich habe mir Mühe gegeben und bin drangeblieben, aber die Charaktere und die Geschichte insgesamt kann mich nicht einfangen und so trenne ich mich nun von Lucy Clarke und "Die Landkarte der Liebe". Schade, aber ich habe zu viele zu schöne Bücher auf meinem SUB als dass ich mich mit diesem Buch "quälen" müsste.

27.12. Ich werde wohl in diesem Jahr nur noch an den momentan aktuellen Büchern lesen, denn beide sind etwas dicker. Raddatz hat ca. 940 Seiten und Roger Willemsen kommt auf knapp 500 Seiten. Bei beiden bin ich über die Feiertage nicht sehr weit gekommen, aber das Ziel steht fest - bis Ende des Jahres will ich sie gelesen haben. 

31.12. Tja, die Bücher sind dicker als gedacht ;-) und so habe ich sie nicht geschafft. Schade, aber das nächste Jahr will ja auch seine gelesenen Seiten haben.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Neulinge II

Teil II der Neulinge. Es sind wieder einige Tausch- und Kaufbücher angekommen. Noch sind knapp 14 Bücher unterwegs, aber ich hoffe, dass sie noch bis zum Jahreswechsel eintrudeln. Ab Januar möchte ich dann erstmal nichts mehr tauschen oder kaufen. Außer meine Rezensionsexemplare, die sind immer willkommen ;-).








Fred Vargas "Der vierzehnte Stein" - Aufbau Verlag
Rana Dasgupta "Die geschenkte Nacht" - Heyne Verlag
Nicola Förg "Tod auf der Piste" - Piper Verlag














Klüpfel / Kobr "Schutzpatron" - Piper Verlag
Kristina Ohlsson "Aschenputtel" - blanvalet Verlag
Camilla Läckberg "Meerjungfrau" - List Verlag

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Die Frau, die niemand kannte

"Die Frau, die niemand kannte" von Chris Pavone


ISBN 9783492274128
544 Seiten
erschienen am 01.12.2012 
bei Piper

Inhalt:

Die Amerikanerin Kate Moore zieht mit Mann und Kindern nach Luxemburg - sie freut sich auf ein entspanntes Leben als Mutter und Hausfrau. Endlich keine Geheimnisse mehr, endlich droht ihre zwielichtige Vergangenheit nicht mehr in ihr Privatleben einzudringen. Doch dann macht sie die Bekanntschaft des Exilantenpärchens Julia und Bill. Und die Gefahr, dass ihre wahre Identität ans Licht kommt, ist plötzlich größer denn je... 





Meine Rezension:

Chris Pavone hat einen (für mich) spannenden und interessanten Roman geschrieben. Er nimmt den Leser mit nach Europa und in die Welt des FBI und CIA. Die Amerikanerin Kate und ihr Mann Dexter ziehen nach Luxemburg.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Verflucht seist du

"Verflucht seist du" von Inge Löhnig


 
ISBN 9783548611235
430 Seiten
erschienen am 14.12.2012 
bei List Verlag

 

Inhalt:


Der Selbstmord einer jungen Frau erschüttert München.

Aber war es überhaupt Selbstmord? Warum wird ein Freund der Toten kurz darauf heimtückisch ermordet? Kommissar Dühnfort und sein Team folgen der blutigen Spur eines Mörders und verstricken sich dabei in einem Netz aus Lügen, Verrat und Eifersucht.

Meine Rezension:

Dienstag, 18. Dezember 2012

Neulinge

Hier kommen sie...die Neuen. Wieder schöne Bücher, die jetzt erstmal auf den SUB ziehen und somit immer mehr mein Vorhaben den SUB abzubauen, untergraben. Warum, wieso, weshalb hatte ich ja schon geschrieben. Nun also die Neuen:


Muriel Spark "Die Blütezeit der Miss Jean Brodie"
Judith Lennox "Der italienische Geliebte"
Emma Sternberg "Liebe und Marillenknödel"
Kajsa Ingemarsson "Es ist nie zu spät für alles"

 

Uwe Timm "Der Schlangenbaum"
Hansjörg Schneider "Nilpferde unter dem Haus"

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Tödlicher Mittsommer

"Tödlicher Mittsommer" von Viveca Sten


 Bestell-Nr. 01261874
380 Seiten
2012
Bertelsmann Verlag

 

Inhalt:

Am Strand von Sandhamn, einer kleinen Insel im Schärengarten vor Stockholm, wird an einem heißen Julitag die Leiche eines Mannes angespült. Thomas Andreasson übernimmt den Fall und trifft auf Sandhamn seine Jugendfreundin Nora wieder, die auf der beliebten Insel Ferien macht. Als eine Woche später ein weiterer Mord begangen wird, gerät die Idylle vollends in Gefahr.

Meine Rezension:

Irgendwie bleibe ich immer wieder bei den Schweden hängen ;-). Auch hier wieder ein spannender und gut geschriebener Krimi aus Schweden. 
Diesmal ist der Handlungsort Sandhamn. Also ganz viel Wasser, eine Insel und einfach mal zwei Tote zuviel. 

Doch warum sind sie ausgerechnet hier ermordet worden? 
Sie waren keine Einwohner der Insel, sondern eher Touristen. Was haben sie gesucht, dass es für sie tödlich wurde? 
War es ein Einheimischer, ein Serienmörder oder zwei verschiedene Taten?

Die Insel ist beunruhigt und so langsam bleiben die Feriengäste aus. Auch Nora fühlt sich hier nicht mehr sicher. Doch sie ist durch Thomas neugierig geworden und recheriert ein wenig auf eigene Faust. Doch nicht nur die Morde beschäftigen sie, sondern auch ihr eigner Job. Sie bekommt eine große Chance angeboten und muss sich nun entscheiden. 
Werden ihre Kinder und ihr Mann mitziehen?

Viveca Sten schafft es leicht und schnell den Leser zu fesseln und mitzunehmen. Auf eine schöne Insel und zu einer spannenden Spurensuche. Die Geschichte rund um Thomas und Nora lässt auf mehr ahnen (vielleicht auch hoffen).  Aber auch die gesuchte Person überrascht und das Ende lässt Platz für eine Fortsetzung (die ja bereits erschienen ist).

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Weiße Nacht

"Weiße Nacht" von Åsa Larsson





ISBN 9783442736416
382 Seiten
erschienen am 12.06.2006 
bei btb














Inhalt:


Mord in der Mittsommernacht: Eine Pastorin wird tot in der Kirche nahe Kiruna aufgefunden. Sie wurde erschlagen und dann unter der Kirchenorgel aufgehängt. Verdächtige gibt es viele – denn ihr radikales Engagement für Frauen in Not war vielen Männern ein Dorn im Auge. Ein ausreichendes Motiv für ein grausames Verbrechen? Die Anwältin Rebecka Martinsson reist aus beruflichen Gründen in ihre Heimatstadt und wird schneller in den Fall hineingezogen, als ihr lieb ist. 


Meine Rezension:

"Weiße Nacht" baut auf den vorherigen Roman "Sonnensturm" auf und so hatte ich anfangs meine Probleme mich "zurecht" zu finden.  Rebecka Martinsson spielt hier die zentrale Figur und hat wohl noch aus dem ersten Band ein Päckchen zu tragen. Sie ist unsicher und lustlos und hat immer wieder sehr schlechte Zeiten. Kein Wunder, denn sie hat drei Menschen ermordet. Und jetzt soll sie wieder in den Alltag als Juristin zurück und Prozesse führen. Da geschieht der Mord an der Pastorin. Die Polizei ist hilflos, da sie keine Spuren haben und so ruht der Fall. Denn gegen die Kirche bzw. im Kreis der Kirche zu ermittelt, beunruhigt die Gemeinde und die Polizisten. Martinsson und ihre Kollegen besuchen die Kirchgemeinde, um ihnen den juristischen Beistand anzubieten. Dabei bringt Martinsson den Stein wieder ins Rollen und nun ist sie mittendrin.
Åsa Larsson beschreibt ihre Figuren sehr gut, so dass man sich schnell ein Bild aufbauen kann (auch wenn es besser wäre, den vorherigen Band zu lesen). Man spürt die Kälte und die Rauhheit der Landschaft, man kann förmlich die Wölfin (eine wichtige Figur im Roman) heulen hören. Larssons Charaktere sind nicht so einfach, wie sie anfangs vielleicht wirken. Sie haben fast alle irgendwo Risse und Geheimnisse und so langsam bröckelt so manche Fassade und Verbindungen werden aufgezeigt, die man so nicht erwartet hätte. 
Spannend bis zum Schluss erzählt sie die Geschichte rund um die Pastorin Mildred und deren Frauennetzwerk Magdalena. 

Dienstag, 11. Dezember 2012

Überleben als Verpflichtung

"Überleben als Verpflichtung" von Inge Deutschkron


ISBN: 9783766613981 
240 Seiten
Butzon & Bercker Verlag





















Inhalt:

Die deutsch-israelische Autorin Inge Deutschkron beschäftigt sich in ihren zahlreichen Publikationen mit der Verfolgung von Juden in der Nazi-Zeit - und damit auch mit ihrer eigenen Situation als Jüdin in Deutschland. Ihr Schicksal als Überlebende des Holocaust ist für sie eine andauernde Verpflichtung, die dunklen wie auch die lichten Erlebnisse in der Vergangenheit gegen das Vergessen wachzuhalten. In Nachfolge zu ihrem Bestseller "Ich trug den gelben Stern", in dem sie ihr Überleben im Berliner Untergrund zwischen 1943 und 1945 schildert, legt Inge Deutschkron in dieser Textsammlung nun eine Quintessenz aus über fünf Jahrzehnten vor, in denen sie gegen das Vergessen gesprochen und geschrieben hat. Und sie kommt zu einem Fazit, das Hoffnung gibt: "Es gab Menschen, die sahen nicht zu, wie sie uns verfolgten, peinigten, quälten. Sie standen uns bei, halfen uns, versteckten uns, ohne an ihr eigenes Risiko zu denken. Nur wenigen widerfuhr dieses große Glück. Meine Familie sah ich nie wieder. Auch die vielen anderen nicht, die mir Freunde waren. An sie denke ich, wenn ich spreche, wenn ich arbeite, wenn ich mein Leben lebe."


Meine Rezension:

Man muss gleich zu Beginn wissen, dass es sich hier nicht um einen klassischen Roman handelt, der das Leben von Inge Deutschkron erzählt, sondern um eine Textsammlung. 

Die versprochene Quintessenz aus fünf Jahrzehnten Schaffenszeit ist leider, aus meiner Sicht, nicht so gut gelungen. Inhaltlich ist es interessant und bedrückend zu lesen, was passiert ist und warum. Auch die Beleuchtung des politischen Hintergrundes von Deutschland und Israel waren gut. Jedoch muss man ganz ehrlich sagen, haben sich viele Textpassagen wortwörtlich wiederholt. Ich fand es eher ungünstig den gleichen Text (manchmal nur ein paar Zeilen) mehrfach im Buch anzuwenden. Vielleicht hätte man andere Textpassagen nutzen sollen, damit die Leselust nicht gebremst wird. Auch wirkte es dadurch etwas unstrukturiert. Gerade war man noch bei den zwei deutschen Staaten und der politischen Vergangenheit der Politiker und im nächsten Abschnitt spricht sie von ihrer Gefahr und Verfolgung während der NS-Zeit. Man drehte sich phasenweise im Kreis. Für einen Leser ist dies irritierend und nicht immer nachzuvollziehen, warum sie die Geschichte an dieser Stelle noch einmal erzählt bzw. die andere an dieser Stelle abbricht.

Dennoch: Es ist wichtig, dass immer wieder erinnert wird, was geschehen ist und warum. Das die Grausamkeiten der NS-Zeit, die an den Juden und anderen Verfolgten begangen worden sind, nicht vergessen werden. Und das auch der jüngeren Generation immer wieder vor Augen gehalten wird, dass eine Demokratie nicht einfach so entsteht, sondern hart und mit vielen Opfern erkämpft werden musste und nun erhalten werden muss.  Man spürt sehr häufig die Verbitterung und die Wut der Autorin, dass so mancher Verantwortliche nicht zur Rechenschaft gezogen worden ist, weil bestimmte deutsche Gesetze sie schützten. Doch wer schützte sie?

Insgesamt: Das Buch ist interessant und hat viele bedrückende Textpassagen, die aufwühlen und zum Nachdenken anregen. Jedoch der Aufbau des Buch hätte besser gelöst werden können. Leider geht dadurch die Wirkung des Gesagten etwas verloren.

 
Das Buch habe ich über BloggdeinBuch vom Verlag Butzon & Bercker erhalten. Herzlichen Dank!

Wer mehr über dieses Buch erfahren möchte, kann sich bei dem Verlag informieren oder hier erwerben.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Auf das der SUB wachse

Ich hatte ja schon angekündigt, dass zum Jahresende der SUB wachsen wird. Ein Grund dafür ist die Post. Ja, die Post ist Schuld, dass der SUB wächst. Endlich mal eine gute Ausrede ;-). Nein, im Ernst, die Post wird ab 01.01.2013 die Büchersendung einstellen, da sie aus ihrer Sicht nicht so häufig genutzt wird. D.h., dass man dann für 500g Buch 1,00€ Porto und für 1000g Buch 1,65€ Porto bezahlen muss. Ich gehe einfach davon aus, dass viele Bücherfans das Tauschen und die Wanderbücher aus Kostengründen einstellen bzw. reduzieren werden und deshalb werde ich jetzt meine Tickets, Gutscheine & Co. umsetzen. Und so bricht wieder ein kleiner Spaß zum kleinen Preis weg. Schade!

Aber nun zu den neuen SUB-Bewohnern:

oberste Reihe:

Hannes Nygaard "Tod in der Marsch"
Friedrich Dönhoff "Der englische Tänzer"

mittlere Reihe:

Lucy Clarke "Die Landkarte der Liebe"
Anne Holt "Gotteszahl"

unterste Reihe:

Steffen Kopetzky "Der letzte Dieb"
Jonas Winner "Der Architekt"

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Verlorene Eier

"Verlorene Eier" von Sam Scarlett


ISBN 9783442377138
448 Seiten
erschienen am 01.08.2012 
bei Blanvalet Taschenbuch Verlag 









Manche Bücher sind so schlecht, dass sich fast keine Rezension dazu lohnt. Dieses gehört für mich dazu. Als ich den Text auf dem Cover gelesen hatte, fand ich es noch ganz interessant und dachte, dass ich ein witziges Buch in der Hand halte. Doch schon die ersten 20 Seiten waren seeeehr lang. Gut nach 20 Seiten soll man nicht verzagen, aber als sich auch auf Seite 120 keine Veränderung abzeichnete, habe ich es aufgegeben. Schade. 

Die Geschichte an sich ist ja nicht neu, kann aber witzig aufegarbeitet sein. Mann schreibt Liebesschnulzen unter einem weiblichen Pseudonym. Ein Verlag interessiert sich für sie! und stellt einen 1 Million-Vertrag in Aussicht, wenn die Autor(in) auf Tour geht. Jetzt muss also aus einem Mann eine Frau werden und dies über einen längeren Zeitraum mit allen großen und kleinen Problemen.

Wie gesagt, es hätte witzig werden können, doch leider klemmt es hier an allen Ecken und Kanten.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Gregs Tagebuch

"Gregs Tagebuch 1 - Von Idioten umzingelt!" von Jeff Kinney


Nr. 01050947
218 Seiten
2009
Bertelsmann Club















Inhalt:

Greg hat von seiner Mutter ein Tagebuch geschenkt bekommen. Und das, obwohl Tagebücher doch eigentlich nur was für Mädchen sind! Oder etwa doch nicht? 
Meine Rezension:

Ich suchte ein Buch für einen Jungen (10) und fand Gregs Tagebuch. 

Schnell zu lesen, da einfach geschrieben und mit witzigen einfachen Bildern. Typische Jungenprobleme werden hier angesprochen und ausgewertet. Greg schildert seine Alltagssituationen in der Schule (Kampf um Anerkennung und Freunde), mit seinem Freund Rupert und in der Familie. Er ist ein typisches Sandwichkind und muss erst noch seinen Platz finden. In der Schule ist er weder gut noch schlecht und fällt dadurch kaum auf. Mädchen sind durchaus schon interessant. Doch wie kommt man an sie heran? Auch Sache mit dem beliebt sein, ist schwieriger als gedacht. Und dann gibt es ja noch den verbotenen Stinkerkäse...

Gut fand ich auch, dass der Text in einer Art Handschrift geschrieben wurde und sich somit von den Lehrbüchern und anderen Schultexten abhebt.



Witzig, frech und doch dem Alter entsprechend geschrieben. Es gibt mehrere Greg Bände, so dass der Leser mit Greg "mitwachsen" kann.

Montag, 3. Dezember 2012

Neue Challenge

Das alte Jahr ist noch nicht vorbei schon werden die neuen Challenges hervorgezaubert. Mir hat die Random-House Challenge gefallen (ich bin ja fast ran) und so werde ich jetzt in die Fischer-Challenge einsteigen. Diese kommt von Mandy und hier die harten ;-) Fakten:

Fischer-Challenge- 1 Jahr- 15 Bücher- Seid dabei!


Schon länger spiele ich mit dem Gedanken eine Challenge zu starten und jetzt ist es so weit.
Da der Fischer-Verlag gerade im Jugendbuchbereich wahnsinnig viele gute Bücher herausgebracht hat und noch herausbringen wird, habe ich beschlossen dass es bei der Challenge darum gehen soll, Bücher aus dem Fischerverlag zu lesen.
Natürlich ist es da völlig egal, ob ihr Bücher aus dem Jugendbereich oder den sonstigen Bereichen des Fischerverlages lest. Lest, was euch gefällt. ;)

Ich werde hier unter dem Beitrag die Teilnehmer und Fortschritte posten und regelmäßig aktualisieren. 

Ihr dürft das Logo gerne für euern Blog verwenden. ;)

Das Ziel soll es sein, in einem Jahr 15 Bücher aus den Fischerverlagen zu lesen und zu rezensieren.
Zu den Fischerverlagen zählen:
  • S. Fischer Verlag
  • Fischer Taschenbuchverlag
  • Fischer Klassik
  • Fischer FJB
  • Fischer Schatzinsel
  • Krüger Verlag
  • Scherz Verlag
  • Theater und Medienverlag  
Regeln*:
1) Die Challenge startet rückwirkend zum 1.11.12. Mit anderen Worten,  ihr dürft alle Bücher zählen, die ihr seitdem gelesen habt. Sie endet am 31.10.13.
2) Die Bücher müssen rezensiert werden und es sollte eine Challenge-Übersicht geführt werden. Davor gelesene & rezensierte Bücher zählen nicht
3) Rereads sind erlaubt, wenn eine Rezension geschrieben wird
4) Einstieg ist jederzeit möglich.
5) Die Bücher dürfen auch für andere Challenges mitgezählt werden.
*Leicht gekürzt
Die Challenge hat schon begonnen, aber da ein Einstieg immer möglich ist, werde ich jetzt mal loslegen...

Samstag, 1. Dezember 2012

Zusammenfassung Monat November 2012

November 2012: Bücher mit einem Städtenamen im Titel

01.11. "Lest mindestens ein Buch, bei dessen Titel, ein Städtenamen integriert ist (es kann auch eine fiktive Stadt sein)!" Ich habe so einige auf meinem SUB gefunden. Zwei Bücher versuche ich zu diesem Thema zu lesen.

04.11. Gestern abend habe ich "Es muss nicht immer Kaviar sein" von Johannes Mario Simmel zu Ende gelesen. Und heute "Pariser Tagebuch" von Helene Berr angefangen. Das erste Themenbuch für den November.

11.11. "Er ist wieder da" wird von mir gerade gelesen. Dafür habe ich erstmal "Pariser Tagebuch" beiseite gelegt. Zwischendurch zur Anregung lese ich "Du hast es in der Hand!" und finde es bis jetzt ganz gut geschrieben. Nichts Neues, aber dafür schön aufgearbeitet.

14.11. "Er ist wieder da" habe ich beendet. Für mich war es nicht so gut wie "Nachhut". Schade. "Nachtzug nach Lissabon" habe ich heute zu Ende gehört und somit mein erstes Buch zum Themenmonat gehört. Momentan lese ich "Spiel des Lebens" von Veit Etzold.

24.11. So, nun muss ich mal den Blog wieder wachrütteln. So eine Woche Urlaub ist schon was feines, aber nun wieder ran an die Bücher und Rezis. Gelesen habe ich einiges "Spiel des Lebens" beendet, "Ein Flüstern in der Nacht" beendet, "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" beendet und das "Pariser Tagebuch" weitergelesen. Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, um die ganzen Rezensionen zu schreiben.

28.11. "Pariser Tagebuch" werde ich jetzt weglegen. Ich werde mit dieser Geschichte nicht wirklich warm und lege sie deshalb erstmal zurück. Vielleicht starte ich später (im nächsten Jahr ;-)) noch mal einen Versuch. "Dornentöchter" von Josephine Pennicott habe ich gelesen und muss sagen: laaaangweilig. Ich war schon nach den ersten 100 Seiten soweit das Buch abzubrechen, habe mich aber durchgekämpft und freue mich nun auf bessere Geschichten.  

30.11. Ganze zwei Bücher kommen noch in den November. "Verlorene Eier" war wirklich verloren, allerdings an Geld und Zeit, denn es war einfach nur humorlos langweilig. Nach 120 Seiten habe ich das ganze Elend beendet. "Der frühe Vogel kann mich mal" war da schon besser und recht informativ. Kein Sachbuch im gewohnten Sinne, aber trotzdem ganz interessant. 

Freitag, 30. November 2012

Zuwachs...

Der SUB wächst mal wieder um jede Menge Bücher. Es werden wohl im Dezember noch einige hinzukommen, so dass an einen echten Abbau nicht mehr zu denken ist.



von links unten nach rechts unten:

Kerstin Gier "Auf der anderen Seite ist das Gras grüner"
Jeff Kinney "Gregs Tagebuch 1"
Mia Morgowski "Auf die Größe kommt es an"
Mia Morgowski "Kein Sex ist auch keine Lösung"
Charlotte Link "Der Verehrer"

Mittwoch, 28. November 2012

Die Gewinner des Leserpreises


 Herzliche Gratulation an alle Gewinner des Leserpreis 2012

Die Gewinner stehen fest!


"Der Leserpreis – die besten Bücher 2012" ist entschieden – Unser Dank geht an all die Autoren, die uns 2012 mit ihren Büchern verzaubert, herausgefordert, berührt und zum Nachdenken gebracht haben.

Mehr als 35.000 Leserstimmen wurden in 10 Kategorien abgegeben! Die Leser haben entschieden, welche Bücher nominiert und mit dem "Leserpreis – die besten Bücher 2012" ausgezeichnet werden.

Vielen Dank an alle Leser, die abgestimmt haben. Ihr habt mit eurer Stimme dafür gesorgt, dass der Leserpreis der größte von Lesern vergebene Preis im deutschsprachigen Raum geworden ist. Und ohne die Unterstützung durch unsere Partner: Autoren, Verlage, Blogger, Literaturseiten, Buchhandlungen und Bibliotheken hätte der Leserpreis nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm jetzt zu so vielen Stimmen verholfen hat!

Wer mehr über die einzelnen Gewinner wissen möchte, kann sich bei lovelybooks schlau machen.


Montag, 26. November 2012

Spiel des Lebens

"Spiel des Lebens" von Veit Etzold


 ISBN 9783863960483
352 Seiten
 erschienen am 13.09.2012
 bei Egmont Ink




Inhalt:

Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?


Meine Rezension:


Sonntag, 25. November 2012

Ein Flüstern in der Nacht

"Ein Flüstern in der Nacht" von Moya Simons



ISBN 9783570153314
280 Seiten
erschienen am 01.10.2012 
bei cbj
(aus dem Random Verlag) 

 



















Inhalt:

Die ergreifende Geschichte eines kleinen Mädchens im zweiten Weltkrieg

Leipzig, 1943: Nur zwei persönliche Dinge kann die 10-jährige Rachel retten, als ihre Familie deportiert wird: den »längsten Schal der Welt«, den ihre Mutter für sie gestrickt hat, und das Tagebuch ihrer Schwester. Rachel selbst kann von ihrem Vater gerade noch versteckt werden und seine letzten Worte bleiben ihr unvergesslich. ""Denk daran, du rührst dich nicht, egal was du hörst. Du musst still sein wie ein Mäuschen."" Seitdem spricht Rachel nicht mehr. Kein Wort. Zu Niemandem.
Ein deutsches Ehepaar nimmt sie auf und mit ihrer Hilfe überlebt sie. Erst nach dem Krieg begreift Rachel, dass es keine Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Familie gibt. Doch dann geschieht ein Wunder – und Rachel findet nicht nur ihre Sprache wieder.



Meine Rezension: 

Rachel lebt zu einer Zeit, die es nicht gut mit ihr meint. Sie muss einen Stern tragen, kann nicht zur Schule gehen und spürt jeden Tag die Angst, dass etwas passieren kann. Ihr Vater ist ein jüdischer Arzt und versucht sein Bestes, um in dieser harten und unmenschlichen Zeit Menschlichkeit zu zeigen. 

Samstag, 24. November 2012

Zur Erinnerung...voten, voten, voten

Von Lesern nominiert, von Lesern prämiert!

Ihr bestimmt, welche Bücher Eurer Meinung nach den Leserpreis - Die besten Bücher 2012 verdient haben. Die Abstimmung ist noch bis zum 26. November möglich - macht gleich mit!
         Abstimmung zum Leserpreis
Leserpreis 2012 - Stimme ab für deine Libelingsbücher













Bis zum 19. November hattet Ihr die Möglichkeit je Kategorie ein
Buch zu nominieren. Der Ansturm war enorm! Zahlreiche Bücher haben Eurer Meinung nach den Leserpreis verdient und wurden vorgeschlagen - Ein großes Dankeschön!
Unter den vielen Einreichungen haben wir nun die Bücher zur Wahl gestellt, die am häufigsten genannt wurden, um genau zu sein 35 je Kategorie.

Jetzt abstimmen


Ihr habt nun die Möglichkeit bis zum 26. November in jeder Kategorie für Euer Lieblingsbuch zu stimmen! Bitte beachtet: Je Kategorie kann nur für ein Buch gestimmt werden. Überlegt also gut bevor ihr eure Stimme abgebt.

Neulinge on Board


von oben nach unten:
 
Eduardo Mendoza "Eine leichte Komödie"
Radek Knapp "Herrn Kukas Empfehlungen"
Marlen Haushofer "Die Wand"
Roberto Saviano "Der Kampf geht weiter"


 

 von oben nach unten:

Georg Klein "roman unserer kindheit"
Mark Watson "Ich könnte am Samstag"
Jörg Maurer "Oberwasser"
Sam Scarlett "Verlorene Eier"



 von oben nach unten:

Reinhard Jirgl "Die Stille"
Luca Di Fulvio "Der Junge, der Träume schenkte"
Daniela Larcher "Zu Grabe"
Andreas Föhr "Der Prinzessinnenmörder"




Fritz J. Raddatz "Tagebücher"

Falls ich jemals erwähnt haben sollte, den SUB abbauen zu wollen...ich glaube, da war ich wohl unterzuckert ;-). Ich konnte aber wirklich nicht an diesem Buchladen in München vorbei. Aller Himmeljahre fahre ich mal nach München und egal ob Parkplatznot oder Platzregen, da muss ich hin. Durch Kisten und Stapel wühlen und suchen und am Ende mit einem Beutedauergrinsen glücklich und zufrieden nach Hause fahren. So sieht die ganz einfache Welt einer Buchverrückten aus.

Sonntag, 18. November 2012

Du hast es in der Hand!

"Du hast es in der Hand!" von Werner Tiki Küstenmacher






ISBN 9783833826054
160 Seiten
erschienen am 06.02.2012 
bei Gräfe und Unzer Edition




Inhalt:

Um ein riesiges Schiff zu steuern, braucht es lediglich ein vergleichsweise winziges Ruder. Mit dem Leben ist es ähnlich: Kleine Veränderungen reichen aus, um es in eine neue Richtung zu lenken - einer unbeschwerten, erfüllten Zukunft entgegen. Voraussetzung ist, dass man am Ball bleibt - und da ist der Haken: Nichts wird so schnell vergessen wie der gute Vorsatz.

Die Fünf-Finger-Methode vom Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher macht die Hand zur Merkhilfe für kleine Veränderungen im Alltag. Jeder Finger verkörpert ein einfaches Ritual, das Sie umgehend entspannter und zufriedener werden lässt. Wenn Sie sich täglich ein paar Minuten Zeit nehmen, um sich den Ritualen zu widmen, kommen Sie so Ihrem Glück Schritt für Schritt näher. Probieren Sie es aus.


Meine Rezension:

Zugegeben ich bin kein großer Fan von Ratgebern und Lebenshilfen, aber das Buch hat mich schon mit seinem lustig-entspannten Cover angesprochen. Der kleine freche Schmetterling (ja, ein Frauending....) und die Schreibschrift sprachen mich an und so wagte ich den Schritt des Ratgeberlesens.

Schön fand ich das Inhaltsverzeichnis, wo alle "Finger" und deren Bedeutung, Aufgaben und Regeln noch einmal aufgelistet werden. Schafft einen Überblick und spart schon mal wichtige Zeit ;-). Es gibt eine Einleitung, die sich lohnt zu lesen, um den Sinn und Zweck des Buches besser verstehen zu können. Am Ende des Kapitels werden die "Fünf "noch mal auf einen Blick vorgestellt. 

Kleiner Finger - kleine Flucht
Ringfinger - sich von etwas befreien
Mittelfinger - die Mitte finden
Zeigefinger - das Ziel sehen
Daumen - handeln und lieben

Ich habe mir nach dem Lesen den Ringfinger geschnappt und mich von meinem ganzen Krimskrams und Büromüll befreit und ja doch ich fühle mich besser - aber wer schafft jetzt den Müll weg?

Immer wieder merkt man beim Lesen, dass der Autor seinen Daumen in die eine oder andere Wunde legt. Man ist sich schon lange bewußt, dass sich etwas ändern muss, allein der Wille zur Umsetzung fehlt bei den meisten (auch bei mir). 
Das Dranbleiben sehe ich als größte Herausforderung und ich habe meine Zweifel, dass ich es jeden Tag schaffe ein paar Minuten dafür abzuzweigen. 

Was sind schon ein paar Minuten? 

Wenn man aber bedenkt, dass täglicher Sport ein paar Minuten kostet, das die Zeit mit Kind und Mann ein paar Minuten kostet, dass das Treffen von Freunden oder Familie ebenfalls ein paar Minuten kosten soll und natürlich die Entspannungsübungen, das eigene wichtige Hobby und die Haustiere und,und,und...merkt man, dass der Tag nicht so viele Stunden hat, wie man ein paar Minuten bräuchte. Und genau das sind die Ratgeber-Minuten, die ich bisher versucht habe zu umgehen.

Nichtsdestotrotz kann ich das Buch empfehlen, denn es zeigt auf, dass man mit vielen kleinen Veränderungen etwas bewirken kann. Auch das Annehmen von Hilfe und das Ablehnen von Angeboten bzw. Anfragen wird thematisiert und dann so manches "Helfersyndrom" aufdecken und Tipps geben, wie man nicht ausgenutzt wird und trotzdem noch als hilfsbereit gilt und ist.

Wie ernst man diese Ratschläge und Tipps nimmt, muss jeder für sich selbst entscheiden. So manchen wird es helfen neu anzufangen, andere brauchen nur einen Denkanstoß. 

Insgesamt ist es aber ein Buch zum Lesen und vielleicht zum Verinnerlichen, zum Anstoßen von Veränderungen und Aufzeigen von Möglichkeiten, zur Motivation in stressigen Situationen oder Zeiten oder man erfreut sich nur an den humorvollen Bildern, die es zu jeder Situation gibt und entspannt dabei ohne es zu merken :-).


Donnerstag, 15. November 2012

Er ist wieder da



"Er ist wieder da" von Timur Vermes




ISBN 9783847905172
400 Seiten
erschienen am 01.09.2012 
bei Bastei Lübbe

 


Inhalt:

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. 
Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. 
Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 
66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. 
Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und „Gefällt mir“-Buttons. 
Eine Persiflage? 
Eine Satire? 
Polit-Comedy? 
All das und mehr: Timur Vermes’ Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

Meine Rezension: 

Hitler im Hier und Jetzt? 
Geht das? 
Haben wir nichts dazu gelernt? 
Ich wußte nicht, wie ich das Buch einordnen sollte und bin mir auch jetzt nach dem Lesen noch nicht ganz so sicher.
Ich bin mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, denn die Kritiken anderer Leser waren sehr gut und das Buch gelobt. Schwarzen Humor lese ich sehr gern und so tauchte ich nun in die Geschichte des Herrn Hitler 2011 ein. 

Es gab Stellen, da musste ich herzhaft lachen und mit dem Kopf schütteln und andere Textpassagen ließen mir fast das Blut in den Adern gefrieren, weil sie so real waren, dass sie einfach nur erschreckten und man kann nur hoffen, dass das Buch richtig verstanden wird. Die Geschichte an sich ist ja nicht neu. In ähnlicher Form (nur ohne Hitler) gab es sie schon mal in "Die Nachhut" von Hans Waal. Auch hier tauchten sie aus der Vergangenheit wieder auf und mussten feststellen, dass ihre Zeit vorbei war.
Der Autor lässt Hitler an unserer Zeit im vollem Umfang teilhaben. Nur wenige Politiker werden beim Namen genannt, aber so gut umschrieben, dass man sie sofort erkennt und schmunzeln muss. Auch die vielen Polittalkshows bekommen ihr Fett weg. Die Medien und die Menschen werden unter einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet...die teilweise richtig böse ausfallenden Kommentare Hitlers waren für mich (auch hier wieder teilweise) grenzwertig. 

Muss man das Buch lesen? 
Es ist ganz klar eine Geschmackssache. 
Wer gut mit Satire umgehen kann für diesen Leser wird sich das Buch lohnen. Wer jedoch ein eher gespaltenes Verhältnis zur Satire und der Hauptperson hat, sollte sich nicht unnötig aufregen. 

Ein etwas anderes Buch ist es allemal und ich habe mich phasenweise ganz gut amüsiert und unterhalten lassen. Bin jedoch auch bei so mancher Passage zusammengezuckt.

Entscheidet selbst....