Sonntag, 11. September 2011

Im Eis

"Im Eis" von Melanie McGrath


ISBN 9783463405940
464 Seiten
erschienen am 01.09.2011
bei Kindler







Inhalt:


Ellesmere Island, ein paar hundert Kilometer südlich des Nordpols. Eine gewaltige, einsame Eislandschaft. Zwei amerikanische Touristen reisen zu einem Jagdausflug an. Sie werden geführt von Edie Kiglatuk, einer Inuk-Frau und erfahrenen Arktis-Jägerin. Der Ausflug endet für einen der Männer tödlich. Die Umstände seines Todes bleiben ungeklärt. Ayaynuaq heißt es in der Sprache der Inuit: Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Als die Dorfältesten beschließen, die Sache auf sich beruhen zu lassen, geht Edie ihren eigenen Weg. Sie will die Wahrheit. Und ahnt nicht, dass sie sich damit mächtige Feinde macht. Sehr mächtige Feinde …


Meine Rezension:


Eis und Schnee und die Kälte dominieren die Geschichte, dazu kommt noch eine gute Portion Mord und Jagd, eine Frau, die in der Gemeinschaft eine Außenseiterposition hat, Drogen und ein "gejagter" Stein. Alles Zutaten für die spannende und interessante Geschichte "Im Eis".


Edie Kiglatuk ist eine erfahrene Jägerin und begleitet Touristen auf den Touren zur Insel Craig. Doch auf ihrer letzten Tour verliert sie einen (von zwei) Touristen. Wagner stirbt und sie muss sich vor dem Ältestenrat erklären. Schnell wird alles vertuscht, sie kann ihre Lizenz behalten und doch ist sie mit dem Ausgang unzufrieden. Als der Begleiter von Wagner, Andy Taylor, ein zweites Mal auftaucht und eine erneute Tour wünscht, wird sie misstrauisch. Ihr Stiefsohn Joe begleitet Taylor und kommt nach Tagen der Verspätung ohne ihn, aber völlig verausgabt und verwirrt wieder. Was war passiert? Wo war Taylor? Bevor sie die Antworten von Joe bekommt, stirbt auch er. Jetzt ist Edie nicht mehr zu stoppen, sie will den Grund wissen und was suchten die Männer? Warum beging ausgerechnet Joe Selbstmord? Edie ist allein mi ihren Vermutungen und sticht immer mehr in ein Wespennest. Langsam wird es auch für sie bedrohlich. Doch sie folgt ihrem Instinkt und knüpft die verschiedenen Fäden zusammen.


Melanie McGrath hat einen spannenden Krimi geschrieben, der bis zum Schluss so manche Frage offen lässt. Sie packt die Geschichte zudem noch in eine unbekannte und kalte Gegend. Inuktitut ist am Anfang recht gewöhnungsbedürftig zu lesen, aber es folgt fast immer eine Übersetzung. Sie beschreibt die Lanschaften und Kälte so gut, dass man das Gefühl bekommt dabei zu sein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen