Samstag, 3. September 2011

Engel aus Eis

"Engel aus Eis" von Camilla Läckberg



ISBN 9783471350157
503 Seiten
erschienen am 08.09.2010
bei List


Inhalt:


Das Dorf Fjällbacka ist alarmiert: Der pensionierte Geschichtslehrer Erik Frankel wurde ermordet. Der beliebte alte Mann war ein angesehener Spezialist für die NS-Zeit. Die Ermittlungen der schwedischen Polizei konzentrieren sich auf Neonazikreise. Doch Erica Falck vermutet das Motiv in Frankels Vergangenheit. Gemeinsam mit ihrer Mutter hatte er den Widerstand gegen die deutschen Besatzer unterstützt. Dunkle Jahre, über die Ericas Mutter nie gesprochen hat. Für Erica ist es an der Zeit, das große Geheimnis ihrer Mutter zu ergründen. Damit gerät sie ins Visier des Mörders.

Meine Rezension:

"Engel aus Eis" beginnt dort, wo "Die Totgesagten" aufgehört haben. Erica findet auf dem Dachboden die Tagebücher ihrer Mutter. Daneben lagen ein deutscher Orden und ein blutverschmiertes Hemdchen. Was hat das zu bedeuten? Woher kommt der deutsche Orden? Hatte ihre Mutter in der Kriegszeit mit den Deutschen Kontakt? Sie wendet sich an Erik, der Lehrer für Geschichte und ein leidenschaftlicher Sammler für Orden und andere Nazisachen ist. Er kann ihr nicht weiterhelfen, doch bald darauf wird er erschlagen in seinem Haus aufgefunden. Warum? Erica begibt sich auf Spurensuche. Sie will ihrer Mutter näherkommen und sticht dabei unbewußt in ein Bienennest. Eine weitere Frau, die Erica kurz vorher besucht hat, stirbt. Erica stößt bei ihren Recherchen immer wieder mit der Polizei zusammen, denn diese müssen nun zwei Mordfälle bearbeiten. Auch Patrik kann sich, trotz Elternzeit für Maya, nur schwer den Fällen entziehen.

Camilla Läckberg hat wieder die Geschichte um Erica, Patrik, Mellberg, Martin & Co. spannend gestrickt. Immer wieder kommen neue Hinweise hinzu und die vielen Handlungsstränge verbinden sich zum Schluß zu einem großen Bild. Läckberg baut aber auch wieder einige witzige und familiäre Momente mit ein, so dass die Geschichte nicht zu düster wird.

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