Sonntag, 28. August 2011

Vor dem Regen kommt der Tod

"Vor dem Regen kommt der Tod" von Lieneke Dijkzeul

ISBN 9783423248556
334 Seiten
erschienen am 01.09.2011
bei dtv








Inhalt:

Ein schauriges Ende eines schwülheißen Sommertages: Die junge Polizistin Renée wird an ihrer Wohnungstür überfallen und brutal niedergestochen. Sie überlebt mit knapper Not. Ein paar Tage später findet man eine Studentin in einem Keller, ermordet. Die Frauen scheinen wenig gemeinsam zu haben - bis auf ihre roten Haare. Inspector Paul Vegter stürzt sich in diesen Fall, denn er hegt für Renée mehr als nur kollegiale Gefühle. Bald ahnt er, dass der Mörder erneut zuschlagen wird. Auch Galeristin Vivienne ist rothaarig. Als sie ihren Mann immer wieder beim Lügen ertappt, wird sie von quälendem Misstrauen erfasst: Ist er der Killer? Ist sie sein nächstes Opfer?

Meine Rezension:

Renée, eine junge Polizistin, wird in ihrer eigenen Wohnung überfallen. Sie wehrt sich und kämpft um ihr Leben und muss sich am Ende doch geschlagen geben. Doch sie hat Glück und überlebt den Überfall. Der Täter verschwindet mit einem Teil ihrer Kopfhaut samt der schönen langen roten Haare. Er hinterlässt ihr viele Gewaltspuren und eine römische Zahl auf dem Bauch. Die männlichen Kollegen sind entsetzt und fast schon gelähmt. Fieberhaft suchen sie nach den Täter während die junge Frau versucht wieder auf die Beine zu kommen. Doch dann geschieht ein zweiter Mord. Ebenfalls eine junge Frau mit langen roten Haaren. Die Galeristin Vivienne hat ihren "Traummann" gegen den Willen der Mutter geheiratet. Sie stammt aus einem wohlhabenden Hause und muss zeitlebens mit einer Behinderung leben. Doch nun hat sie endlich auch mal Glück in der Liebe - oder doch nicht? Sie wird mit jedem Zeitungsartikel und jeder Ausrede ihres Mannes John misstrauischer. War er es? Nein, er geht fremd, er lebt über seine Verhältnisse, dass ja, aber einen Mord planen und ausführen? Nein. Sie sucht und findet Informationen, die ihr Angst machen...wird sie die Nächste sein? Warum?

Lieneke Dijkzeul beginnt ihren Thriller mit der "Jagd" und dem Kampf der jungen Polizistin und somit mit dem blutigsten Teil der Geschichte. Spannend baut sie die Handlungen auf und verbindet zeitig die verschiedenen Stränge. Der Leser erfährt recht schnell, wer der Täter ist. Sie schreibt aus der Sicht des Täters und der Opfer. Aus meiner Sicht ist das Ende nicht so ganz gelungen. Sehr schnell und zum Teil doch recht unrealistisch wird das Ende "vollzogen", aber trotzdem eine gute Geschichte zum Schmökern.

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