Dienstag, 26. Juli 2011

Toter Mann

"Toter Mann" von Ake Edwardson

ISBN 9783550087127
544 Seiten
erschienen am 28.10.2009 bei Ullstein Hardcover
Original: , Schwedisch, "Nästan död man", Norstedts, 2007






Inhalt:


Es ist wie ein Puzzle, doch seine Teile wollen nicht passen. Anfangs bestehen sie aus einem verängstigten Autor, der sich von seinem Nachbarn bedroht fühlt und sich darin bestätigt sieht, als jemand auf ihn schießt. Und aus einem verlassenen Wagen, in dem Schüsse abgegeben wurden. Niemand kann sich die Vorfälle erklären. Der Autor nicht , sein Nachbar nicht, der Besitzer des Fahrzeugs nicht. Komissar Erik Winter ahnt, dass sie trotzdem etwas vor ihm verbergen. Und das noch weitere Personen im Spiel sind. Sind die nächtlichen Vorfälle Köder, die ihn auf eine bestimmte Spur locken sollen? Oder geniale Ablenkungsmanöver?
Als Winter erfährt, welche Geschichte der Autor in seinem Buch erzählt, ist seine Neugierde geweckt. Was steckt wirklich hinter den Vorfällen? Ein eindringlich erzählter und atmosphärisch dichter Kriminalroman, der die tiefgreifende Wirkung von Schuld beschreibt.

Meine Rezension:


Vorab:

Ich bin voreingenommen, denn ich reise seit ein paar Jahren mit Erik Winter durch sein Leben und bin jedesmal mit dabei, wenn es brenzlig wird oder ein Mord aufzuklären ist.
Toter Mann ist nun das nächste Werke von Ake Edwardson.

Es ist spannend bis zum Schluß und hat wieder viele Wirrungen in der Handlung. Aber worum gehts eigentlich?

Erik Winter, mittlerweile Vater von zwei Töchtern, wird gerufen, um einen nächtlichen "Anschlag" auf einen Schriftsteller aufzuklären. Zudem wurde ein verlassenes Auto auf einer Brücke gefunden und ein weiterer Mann in einer Tiefgarage erschossen. Wie passen die drei Morde zusammen? Winter steckt selbst gerade in dem Blues und die Stimmung zu Hause erscheint auch nicht heller. Zudem steht es auch um seine Mitarbeiter nicht besonders gut. Bertil Ringmar trinkt ganz gern mal mehr als es gut ist, Fredrik Halders steckt in einer Beziehungskrise....aber das soll es nicht gewesen sein. Durch den Schriftsteller kommt wieder eine alte Geschichte an die Oberfläche, an die, die meisten nicht mehr gedacht haben. Vor Jahren verschwand ein Mädchen in einem Sommerlager. Der Fall wurde nie aufgeklärt und der Bruder sucht nun nach Antworten und mehr.

Beide Handlungen laufen parallel, wobei die aktuelle Geschichte überwiegt. Lange wird der Leser im Dunkeln gehalten und erst nach der zweiten Hälfte des Buches kommt so langsam Licht am Ende des Tunnels ohne das die Geschichte an Spannung verliert. Ein rundum gelungenes Buch mit vielen dunklen Momenten und spannenden Geschichten.

Für die "neuen" Erik Winter-Leser empfiehlt es sich jedoch, erst die alten Fälle zu lesen, um die Charaktere besser verstehen zu können.

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