Freitag, 22. Juli 2011

Mein Leben als Pinguin

"Mein Leben als Pinguin" von Katarina Mazetti

ISBN 9783550087844
295 Seiten
erschienen am 01.03.2010
bei Ullstein Buchverlage







Inhalt:

Wilma aus Stockholm, Lehrerin und tapfere Optimistin mit Unterbiss, hat es nicht leicht im Leben. Deshalb erfüllt sie sich ihren großen Traum: eine Reise in die Antarktis, zu den Pinguinen. Doch am Flughafen in Paris geht wieder mal fast alles schief: Erst in letzter Minute stolpert sie buchstäblich ins Gate und Tomas direkt in die Arme. Der wurde vor kurzem von seiner Frau verlassen und vermisst seine Kinder. Traurig sucht er die Einsamkeit – doch da hat er nicht mit Wilma gerechnet. An Bord der MS Orlowskij entdecken sie, dass man zusammen weniger allein ist – denn stehen Pinguine nicht immer ganz eng beieinander im eisigen Wind am Ende der Welt?

Meine Rezension:

Ein Buch über Pinguine, Schwertwale, Packeis, Liebe und Humor.
Wilma, eine junge ledige Frau, will noch einmal etwas Schönes und Spannendes erleben. Tomas, ein junger Journalist, reist in die Antarktis, um etwas zu beenden. Auch Alba, eine 72jährige Frau, reist zum Abschied noch einmal ans Ende der Welt. Neben den Hauptcharakteren gibt es noch einige andere Figuren, die das Buch bereichern. Männer, die ihre Frauen los werden wollen, angespannte und aufgeregte Vogelkundler mit viel zu großen Kameras und Fernrohren. Frauen in den Fünfzigern, die auf Männerschau sind und Schwestern, die nicht miteinander auskommen. Wilma und Tomas lernen sich auf dem Weg zum Kreuzschiff kennen und verspüren von Anfang eine Art Seelenverwandtschaft.

Wilma, die Optimistin mit der traurigen Geschichte im Gepäck und Tomas, der depressive Einzelgänger unternehmen fast alle Touren zusammen und unterhalten den Leser mit zum Teil bissigen Dialogen, die zum Schmunzeln animieren. Auch Albas Tier/Menschstudien sind herrlich komisch.

Das Ende ist allerdings anders als erwartet...dennoch ein gutes Buch zum Schmökern und abschalten. Leicht zu lesen und humorvoll. Der Rat der Autorin einfach ein paar Seiten zu überspringen, wenn es zu langweilig oder uninteressant ist, zeigt schon, dass man nicht alles zu ernst nehmen soll.

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