Samstag, 23. Juli 2011

Ende des Kapitels

"Ende des Kapitels" von Nicholas Blake


ISBN 9783257061635
311 Seiten
erschienen bei Diogenes
(meine Auflage war von 1995)






Inhalt:


In einem angesehenen englischen Verlagshaus kommt es zu mysteriösen Manipulationen am Manuskript der Erinnerungen eines hohen Militärs. Ein Verleumdungsprozeß steht ins Haus, und die Aufregung steigert sich noch, als eine Bestsellerautorin mit durchgeschnittener Kehle in einem der Büros aufgefunden wird. Wenham & Geraldine ist ein traditionsreicher Verlag, der einen Ruf zu verlieren hat. Vom Tatverdacht ausgenommen sind weder die Firmenleitung selbst noch der Lektor, noch die Herstellung. Die sonderbarsten Interna und unvermutete Emotionen der Mitarbeiter kommen ans Licht.

Meine Rezension:

Ein Manuskript wird manipuliert und nun droht dem Verlagshaus ein teurer und imageschädigender Prozess. Nigel Strangeways ist Detektiv und soll die Person stellen, die dem Verlag schaden will. Oder soll jemand anderes geschädigt werden? Der Autor? Ein General. Oder die Person im Roman? Auch ein Kriegsteilnehmer. Oder gar ein Mitarbeiter aus dem Verlag? Strangeways macht sich auf die Suche und muss fast schon aufgeben, als ein Mord geschieht. Ms. Miles wird tot in ihrem Arbeitszimmer aufgefunden. Eine Autorin des Verlages, die bereits für viel Unruhe und Ärger gesorgt hat. Stehen die Manipulation und der Mord im Zusammenhang? Und welche "Leichen" haben die Besitzer des Verlages noch im Keller liegen? So langsam findet Strangeways seine Spur.

Nicholas Blake hat diesen Roman um 1955 geschrieben. Er kommt so ganz ohne Psychothrill und Blutlachen (bis auf die kurze Mordbeschreibung) aus. Balke lässt seinen Detektiv in Ruhe und ohne Hast ermitteln und die vielen kleinen Bausteine zusammenpuzzeln. Der Charakter hat mich ein wenig an Inspector Columbo erinnert...also keine Eile ....auch nicht beim Lesen ;-).

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